04 April 2026, 16:33

Rafael Seligmann liest in Mönchengladbach über Antisemitismus in Deutschland

Altes Buch mit hebräischer Schrift auf schwarzem Hintergrund, die sichtbare Seite liest "Jüdisches Pessach-Seder".

Rafael Seligmann liest in Mönchengladbach über Antisemitismus in Deutschland

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Mönchengladbach veranstaltet Lesung mit Rafael Seligmann

Am Dienstag, dem 18. November, um 19:30 Uhr lädt die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Mönchengladbach zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Der Autor Rafael Seligmann liest aus seinem aktuellen Buch "Keine Ruhe für Juden", in dem er anhand eigener Erfahrungen über fast 70 Jahre den Antisemitismus in Deutschland untersucht. Der Eintritt ist frei; Karten können im Voraus online reserviert werden.

Seligmann kam 1957 als Kind nach Deutschland und hat sich stets als Außenseiter beschrieben – sogar als "Musterjude". Sein Buch zeigt, wie subtile Herabsetzungen und alltägliche Bemerkungen das jüdische Leben im Land bis heute prägen. Es verbindet persönliche Reflexionen mit weitergehenden Beobachtungen zu Antisemitismus, damals wie heute.

Die Lesung findet im WandelSaal der Mönchengladbacher Stadtbibliothek (Carl Brandts Haus) statt. Im Anschluss an den Vortrag diskutiert Seligmann mit Ulrich Elsen, Rolf Tophoven und Dr. Martin Kessler.

Kostenlose Eintrittskarten sind über die Veranstaltungswebsite www.gcjz-mg.de erhältlich.

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Der Abend bietet die Gelegenheit, Seligmanns Perspektive auf den Antisemitismus kennenzulernen – geprägt von Jahrzehnten in Deutschland. Sein Buch und die anschließende Diskussion sollen die anhaltenden Herausforderungen jüdischer Gemeinschaften beleuchten. Die Veranstaltung steht allen offen und ist ohne Eintrittsgeld zugänglich.

Quelle