Reform des Demokratie-Förderprogramms: Klein unterstützt Priens Pläne für bessere Vernetzung
Gaby WernerReform des Demokratie-Förderprogramms: Klein unterstützt Priens Pläne für bessere Vernetzung
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, unterstützt die Pläne von Familienministerin Karin Prien zur Reform des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Ziel der Änderungen ist es, die Effizienz zu steigern – nicht jedoch die finanzielle Unterstützung für bestehende Initiativen zu kürzen.
Klein betonte, dass Organisationen, die wertvolle Arbeit leisten, auch im neuen System weiterhin Fördergelder erhalten werden. Gleichzeitig hob er hervor, dass die Reformen unter anderem Projekte gegen Antisemitismus betreffen werden.
Der Beauftragte teilte Priens Einschätzung, dass einige Initiativen zu isoliert und selbstbezogen geworden seien. Als Lösung befürwortete er eine stärkere Vernetzung zwischen antijüdisch engagierten Gruppen und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren wie Theatern, Freiwilligen Feuerwehren oder der Volkssolidarität.
Priens Vorschlag zielt darauf ab, die Koordination zu verbessern, ohne die Mittel zu reduzieren. Kleins Zustimmung signalisiert Vertrauen, dass das umgestaltete Programm wirksame Projekte weiterhin fördern wird, während es gleichzeitig die Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg stärkt.
Die Reformen werden die Vergabe der „Lebendige Demokratie“-Mittel neu strukturieren, mit einem Fokus auf bessere Vernetzung zwischen den Trägern. Organisationen, die sich gegen Antisemitismus oder andere gesellschaftliche Herausforderungen engagieren, müssen sich auf die neuen Kooperationsanforderungen einstellen. Die Änderungen sollen in den kommenden Monaten in Kraft treten.
