Rheinfähre gerettet? Bürgermeister planen Übernahme durch die Rheinbahn
Joseph HölzenbecherRheinfähre gerettet? Bürgermeister planen Übernahme durch die Rheinbahn
Die Zukunft der Rheinfähre scheint gesichert, nachdem sich lokale Politiker für eine Lösung eingesetzt haben. Der Meerbuscher Bürgermeister Christian Bommers und Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller arbeiten gemeinsam daran, die Verbindung aufrechtzuerhalten. Ihr Engagement kommt, nachdem der Fährenbetreiber Hajo Schäfer angekündigt hatte, den Betrieb zum Jahresende einzustellen, falls sich kein Käufer oder neues Personal finden ließe.
Schäfer hatte gewarnt, dass die Fähre ihren Betrieb einstellen müsse, sofern keine Lösung gefunden werde. Seine Ankündigung veranlasste die beiden Bürgermeister zum Handeln – sie schlagen nun die Rheinbahn als möglichen neuen Betreiber vor. Das Verkehrsunternehmen prüft derzeit, ob es den Fährenbetrieb übernehmen kann.
Eine erste Einschätzung der Rheinbahn deutet darauf hin, dass eine Übernahme grundsätzlich machbar sei. Das Unternehmen untersucht aktuell die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die für einen reibungslosen Übergang notwendig sind. Keller bestätigte, dass detaillierte Prüfungen laufen; mit Ergebnissen wird in den kommenden Wochen gerechnet.
Bommers zeigte sich erfreut über den bisherigen Fortschritt. Er betonte, dass Schäfer selbst positiv auf den Vorschlag reagiert habe, die Rheinbahn könnte die Verantwortung übernehmen. Der Bürgermeister verwies zudem auf breite öffentliche Unterstützung und verwies auf eine Online-Petition, die beträchtlichen Zuspruch für den Erhalt der Fährenverbindung erhalten habe.
Die nächsten Schritte hängen von der abschließenden Bewertung der Rheinbahn ab, ob der Fährenbetrieb wirtschaftlich tragfähig ist. Sollten die rechtlichen und finanziellen Prüfungen erfolgreich verlaufen, könnte der Service unter neuer Führung fortgeführt werden. Bis dahin warten Fahrgäste und lokale Verantwortliche gespannt auf das Ergebnis der laufenden Prüfungen.






