08 May 2026, 16:26

Rouven Schröder riskiert eigenes Geld für den Wechsel zu Gladbachs Krisenstab

Schwarzes und weißes Bild einer Gruppe von Männern, die auf einem Fußballfeld gehen, einer hält eine Aktentasche, mit einem Fußballspieler in der Mitte, der besorgt aussieht.

Rouven Schröder riskiert eigenes Geld für den Wechsel zu Gladbachs Krisenstab

Borussia Mönchengladbach hat Rouven Schröder als neuen Sportdirektor verpflichtet. Der 50-Jährige kehrt damit nach seinem vorzeitigen Abschied von RB Salzburg in die Bundesliga zurück – zu einem Zeitpunkt, in dem der Verein in einer Krise steckt und im Wintertransferfenster dringende Entscheidungen anstehen.

Der Wechsel nach Gladbach gestaltete sich für Schröder jedoch alles andere als einfach. Sein Vertrag in Salzburg lief noch bis 2028, und der österreichische Klub forderte für seinen vorzeitigen Abgang eine Ablösesumme. Wie Berichte nahelegen, lag das Angebot der Fohlen jedoch unter einer Million Euro – deutlich weniger, als Salzburg erwartet hatte.

Um den Transfer dennoch durchzusetzen, griff Schröder selbst ein: Er schloss die finanzielle Lücke zwischen den Vorstellungen beider Vereine aus eigener Tasche. Trotz der Enttäuschung in Salzburg, den erfahrenen Manager fast drei Jahre vor Vertragsende zu verlieren, setzte er sich durch – und ermöglichte so seinen Wechsel.

In Gladbach wartet auf Schröder nun der direkte Einstieg in die Herausforderungen: Er muss Schlüsseltransfers steuern, Vertragsverhandlungen führen und den Klub durch eine schwierige Phase lotsen. Seine Erfahrung und Risikobereitschaft werden von Anfang an auf die Probe gestellt.

Die Verpflichtung Schröders ist ein mutiger Schritt – sowohl für den Manager als auch für den Verein. Dass er sogar finanziell in den Wechsel investierte, unterstreicht seinen Willen, die Aufgabe anzupacken. Die kommenden Monate werden zeigen, wie seine Führung die Zukunft des Teams in der Bundesliga prägt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle