Schlotterbeck trotzt brutalem Foul – und bleibt WM-Hoffnung für Deutschland
Meinolf BarkholzSchlotterbeck gibt Entwarnung: "Alles gut, alles in Ordnung" - Schlotterbeck trotzt brutalem Foul – und bleibt WM-Hoffnung für Deutschland
Dortmunds Abwehrspieler Nico Schlotterbeck erlebte im Spiel des BVB gegen den Hamburger SV einen harten Foulangriff. Trotz des Vorfalls spielte er die vollen 90 Minuten durch und beruhigte anschließend die Fans bezüglich seines Gesundheitszustands. Seine Widerstandsfähigkeit kommt gerade rechtzeitig vor den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen Deutschlands gegen Luxemburg und die Slowakei.
Der gefährliche Zweikampf ereignete sich, als Jordy Torunarigha vom HSV mit gestrecktem Bein in Schlotterbecks Knöchel grätschte. BVB-Trainer Nico Kovač bezeichnete das Foul als "brutal", während Schlotterbeck selbst von einem "Tritt" sprach. Trotz der Härte des Einsatzes blieb eine Gelbe Karte für Torunarigha aus.
Schlotterbeck wurde zwar auf dem Platz behandelt, spielte aber bis zum Schlusspfiff weiter. Nach dem Spiel relativierte er die Schwere der Verletzung und betonte, er fühle sich wohl. Seine schnelle Erholung kommt zur rechten Zeit, denn Bundestrainer Julian Nagelsmann hat ihn für die beiden letzten WM-Qualifikationsspiele in den Kader berufen.
Mit Siegen in beiden Partien kann sich Deutschland direkt für das Turnier qualifizieren. Schlotterbecks Einsatzfähigkeit wird dabei eine Schlüsselrolle spielen, während sich die Mannschaft auf die Spiele in Luxemburg und der Slowakei vorbereitet.
Seine sofortige Rückkehr zur vollen Belastbarkeit räumt Zweifel an seiner Teilnahme an den Qualifikationsspielen aus den Weg. Starke Leistungen in beiden Begegnungen würden Deutschlands Platz bei der WM sichern. Schlotterbecks Erfahrung in druckvollen Spielen könnte sich in den anstehenden Partien als entscheidend erweisen.






