Seniorin aus Meinerzhagen verliert Geld durch perfiden Online-Banking-Betrug
Joseph HölzenbecherSeniorin aus Meinerzhagen verliert Geld durch perfiden Online-Banking-Betrug
Eine 76-jährige Frau aus Meinerzhagen wurde Opfer von Betrügern, die sie dazu brachten, Fernzugriff auf ihr Online-Banking zu gewähren – dabei verlor sie Geld. Der Betrug begann mit einem Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters. Später stellte die Seniorin fest, dass von ihrem Konto unautorisierte Überweisungen getätigt worden waren.
Die Frau erhielt einen Anruf, in dem sie aufgefordert wurde, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und Fernzugriff auf ihren Computer zuzulassen. Der Betrüger sammelte daraufhin Informationen über ihre Vermögenswerte und wies sie an, mit niemandem über das Gespräch zu sprechen. Am nächsten Tag bemerkte sie mehrere hohe, nicht autorisierte Abbuchungen von ihrem Konto.
In einem weiteren Fall wurde auch ein Unternehmen aus Meinerzhagen Opfer von Betrug. Die Täter schickten eine E-Mail, die angeblich von einem Geschäftspartner stammte, und änderten darin die Bankverbindung. Das Unternehmen beglich Rechnungen über das gefälschte Konto und überwies so hohe Summen an die Betrüger.
Die Polizei Meinerzhagen half der Frau dabei, ihre Konten sperren zu lassen, um weitere Verluste zu verhindern. Die Behörden wiesen darauf hin, dass Banken niemals nach PINs oder TAN-Nummern telefonisch fragen.
Die Polizei rät Unternehmen, unerwartete Änderungen von Bankdaten vor Zahlungen genau zu prüfen. Zudem wird davor gewarnt, bei unaufgeforderten Anrufen Fernzugriff auf den Computer zu gewähren oder Online-Banking-Daten preiszugeben. Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen lassen sich ähnliche Betrugsfälle in Zukunft vermeiden.
