Stadtrat beschließt weitreichende Änderungen für Hürths Zukunft
Der Stadtrat hielt am Donnerstag seine letzte Sitzung dieser Legislaturperiode ab. Dabei wurden weitreichende Beschlüsse gefasst, darunter Aktualisierungen im Rettungswesen und Pläne für die künftige Stadtentwicklung. Mehrere Vorhaben – von Verkehrsversuchen bis hin zu Resilienz-Initiativen – erreichten in der Sitzung wichtige Meilensteine.
Ein zentrales Thema war die Überarbeitung des Brandschutzbedarfsplans. Der Rat stimmte Änderungen zu, die kürzere Einsatzzeiten, höhere Hygienestandards und eine bessere Vorbereitung auf klimabedingte Notfälle vorsehen. Zudem wurde einstimmig eine neue Gebührenordnung für den Rettungsdienst verabschiedet.
Auf der Tagesordnung stand auch das Projekt „Huels resilient“, dessen Bundesförderphase nun abgeschlossen ist. Die Verwaltung präsentierte den Abschlussbericht und betonte die Erfolge bei der Steigerung der städtischen Anpassungsfähigkeit. Die Verantwortlichen bestätigten, die Arbeit des Projekts mit bestehenden Netzwerken und Erkenntnissen fortzuführen.
Ein weiterer Schwerpunkt waren verkehrspolitische Maßnahmen. Die vorübergehende Erweiterung der Fußgängerzone im Rahmen des Experiments „Bewegte Straßenlandschaft“ stieß auf breite Zustimmung – rund 80 Prozent der Ratsmitglieder stimmten zu. Auch die jüngste Veranstaltung „Fest am Brunnen“, die auf der erweiterten Fußgängerfläche und einem abgesperrten Abschnitt der Huelser Straße stattfand, wurde gut angenommen.
Abschließend beauftragte der Rat die Verwaltung mit der Prüfung einer städtischen Entwicklungsgesellschaft. Dieser Beschluss soll an aktuelle Erfolge anknüpfen und künftige Stadtprojekte steuern.
Die letzte Ratssitzung endete mit klaren Vorgaben für die nächsten Schritte der Stadt. Die Modernisierung der Notfalldienste, die fortlaufenden Resilienz-Bemühungen und mögliche neue Entwicklungsstrukturen sind damit auf den Weg gebracht. Diese Weichenstellungen werden die Prioritäten von Hürth prägen, wenn die neue Legislaturperiode beginnt.
