16 April 2026, 06:31

Tegels alte Flughafen-Kantine wird zum inklusiven Kulturzentrum umgestaltet

Menschen sitzen auf einem Flughafenboden und halten ein "Berlin wegen Klimakrise abgesagt"-Schild mit verstreuten Gegenständen und Rolltreppen im Hintergrund.

Tegels alte Flughafen-Kantine wird zum inklusiven Kulturzentrum umgestaltet

Ein neues Kulturzentrum in der ehemaligen Tegeler Flughafen-Kantine – umgestaltet vom Kollektiv Turbulence

Im früheren Speisesaal des Flughafens Tegel (TXL), der einst als Alte Frachtkantine bekannt war, hat ein neues kulturelles Veranstaltungsort seine Pforten geöffnet. Das Kollektiv Turbulence hat den Raum umfunktioniert und am 30. September 2022 mit der Veranstaltung LIFTOFF den Auftakt gefeiert. Ziel ist es, einen inklusiven und zugänglichen Ort für Feiernde zu schaffen.

Die Alte Frachtkantine diente einst als Personalrestaurant des Flughafens TXL. Nach der Schließung des Airports im November 2020 entstanden Pläne, das Gelände zu einem nachhaltigen Innovationsstandort umzugestalten. Turbulence übernahm einen Teil der Fläche und verwandelte sie in einen kulturellen Hotspot am Flughafen Tegel.

Barrierefreiheit steht im Mittelpunkt des Engagements von Turbulence. Gemeinsam mit der Initiative Barrierefrei Feiern sorgt das Kollektiv für barrierefreien Zugang, Induktionsschleifen für Hörgeräteträger:innen und Unterstützung für sehbehinderte Gäste. Ein Awareness-Team ist während der Veranstaltungen vor Ort, um sich um Diskriminierungsvorfälle zu kümmern.

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Das Kollektiv verpflichtet sich zudem, nur Künstler:innen zu buchen, die keine diskriminierende Vergangenheit haben. Künftige Events bleiben kostenfrei, allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 700 Personen begrenzt. Aktuelle Infos und Ankündigungen gibt es über den Instagram-Kanal von Turbulence.

Aus einer stillgelegten Flughafen-Kantine hat Turbulence einen lebendigen, inklusiven Veranstaltungsort geschaffen. Mit freiem Eintritt und einem Fokus auf Zugänglichkeit plant das Kollektiv in den kommenden Monaten weitere Events. Interessierte können sich über die Social-Media-Kanäle auf dem Laufenden halten.

Quelle