Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs zu Bewährung verurteilt
Joseph HölzenbecherAufgeschobene Strafe für Vermögensverwalter wegen hochspekulativer Investments - Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs zu Bewährung verurteilt
Ein Vermögensverwalter ist nach einem Betrug zum Nachteil seiner Kunden in Höhe von über zwei Millionen Euro zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Münster in Nordrhein-Westfalen verkündete am Freitag das Urteil, nachdem der Angeklagte ein Geständnis abgelegt hatte.
Der Manager räumte ein, Kundengelder für hochriskante Investitionen verwendet zu haben, um private Verluste auszugleichen. Diese Spekulationen scheiterten 2021, wodurch das Geld vollständig verloren ging. Nach seinem Geständnis gegenüber den betroffenen Anlegern sah sich der Verwalter 39 Betrugsvorwürfen ausgesetzt.
Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten beantragt. Das Gericht verlängerte diese jedoch und berücksichtigte dabei zwei Monate Untersuchungshaft, die der Angeklagte bereits vor dem Urteil verbüßt hatte.
Der Fall endet mit einer längeren Bewährungsfrist als zunächst vorgeschlagen. Das Urteil spiegelt die Schwere des finanziellen Schadens wider, da die Kunden ihre gesamten Investitionen verloren. Der Verwalter wird die restliche Bewährungszeit nun unter gerichtlicher Aufsicht verbringen.






