14 April 2026, 20:31

Vier deutsche Regionen kämpfen um die Chance für Olympische Spiele 2036

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Berlin mit Fenstern, einer Tür, Bäumen und Bannern vor einem bewölkten Himmel.

Vier deutsche Regionen kämpfen um die Chance für Olympische Spiele 2036

Vier deutsche Regionen konkurrieren um die Chance, sich um die Austragung der Olympischen Spiele zu bewerben. Unter ihnen hat das Rhein-Ruhr-Gebiet einen Plan vorgelegt, der auf bestehende Sporteinrichtungen setzt. Der Bewerbungsvorschlag umfasst die Yayla-Arena in Krefeld sowie einen neuen Standort an der Westparkstraße, wo bei einer Auswahl paralympisches Rollstuhlrugby stattfinden könnte.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird entscheiden, welche Stadt oder Region Deutschland im internationalen Bewerbungsverfahren vertritt. München, Berlin, Hamburg und das Rhein-Ruhr-Gebiet sind alle im Rennen. An der Spitze des DOSB steht Otto Fricke, ein FDP-Politiker, der ursprünglich aus Uerdingen stammt, einem Stadtteil von Krefeld.

Das Rhein-Ruhr-Konzept hebt das Netzwerk bereits vorhandener Veranstaltungsstätten hervor und zielt auf kostengünstige und nachhaltige Spiele ab. Die Yayla-Arena in Krefeld ist eine solche Einrichtung, während an der Westparkstraße paralympisches Rollstuhlrugby ausgetragen werden könnte – welche weiteren olympischen Wettbewerbe dort stattfinden, steht jedoch noch nicht fest.

Bevor eine endgültige Entscheidung fällt, kommen die Bürger in 16 Kommunen, darunter Krefeld, zu Wort. Eine öffentliche Abstimmung im April 2026 wird zeigen, ob die Region die Olympische Bewerbung offiziell unterstützt.

Das Ergebnis der DOSB-Auswahl wird die deutschen Olympischen Ambitionen prägen. Sollte sich das Rhein-Ruhr-Gebiet durchsetzen, werden die Nutzung bestehender Austragungsorte und die öffentliche Rückendeckung eine zentrale Rolle für den Erfolg der Bewerbung spielen. Der nächste wichtige Schritt im Prozess ist das Referendum im April 2026.

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