Vom Imbiss zur Burger-Kette: Wie ein Familienbetrieb die Gastronomie erobert
Gaby WernerVom Imbiss zur Burger-Kette: Wie ein Familienbetrieb die Gastronomie erobert
Ein kleines Burger-Unternehmen wächst in Deutschland rasant – dank Gründer Alexander Jagenburg
Der Goldene Pfannenwender begann als schlichter Imbiss, doch unter der Führung von Alexander Jagenburg hat sich das Konzept schnell ausgeweitet: Nun gibt es einen zweiten Standort in Bockum. Mit dem Fokus auf Qualität, Flexibilität und familiäre Einbindung hat sich die Marke in der lokalen Gastronomieszene einen Namen gemacht.
Jagenburg startete Der Goldene Pfannenwender mit einem risikoarmen, schmucklosen Ansatz. Zuvor arbeitete er als Maschinenbauingenieur und Prozessoptimierer – ein Hintergrund, der den effizienten Aufbau des Betriebs und die bewusste Entscheidung für minimale Anfangsinvestitionen prägte.
Das erste Lokal in der Breiten Straße fungiert vor allem als Takeaway. Hier gibt es unter anderem den klassischen Cheeseburger für 6,50 Euro oder ein Mittagsmenü für 10 Euro. Ein Highlight ist der Triple-BBQ-Burger mit drei Patties und karamellisierten Zwiebeln. Fast alle Gerichte sind auch in vegetarischer oder veganer Variante erhältlich – ein Angebot, das eine breite Kundschaft anspricht.
Das hochwertige Rindfleisch bezieht das Restaurant von einem türkischen Metzger und garantiert so halal-konforme Standards. Diese sorgfältige Auswahl der Zutaten hat eine treue Stammkundschaft aufgebaut. Mitte September eröffnete eine zweite Filiale im Hotel Benger in Bockum, die – anders als der ursprungliche Takeaway-Standort – ein gemütliches Restaurant-Erlebnis bietet.
Familie spielt im Unternehmen eine zentrale Rolle: Sechs der 28 Mitarbeiter sind mit Jagenburg verwandt. Ihr Einsatz hilft, die wachsende Nachfrage zu bewältigen. Zwar sind aktuell keine weiteren Standorte in Planung, doch Jagenburg denkt über eine Expansion in benachbarte Städte nach. Auch ein Franchise-Modell könnte langfristig eine Option sein.
Mit zwei Standorten vereint die Burger-Kette nun Takeaway-Praktikabilität und Restaurant-Atmosphäre. Die Kombination aus halal-zertifiziertem Fleisch, pflanzlichen Alternativen und familiärem Service kommt bei den Gästen gut an. Der Fokus liegt vorerst auf den bestehenden Filialen – doch weitere Expansionen sind nicht ausgeschlossen.






