28 April 2026, 00:38

Vortrag in Duisburg beleuchtet die Macht der "Stolpersteine" als Mahnmale

Zwei Messingplatten vor einem Gebäude auf dem Boden mit Inschrift

Vortrag in Duisburg beleuchtet die Macht der "Stolpersteine" als Mahnmale

Im nächsten Monat findet in Duisburg ein öffentlicher Vortrag über das "Stolpersteine"-Gedenkprojekt statt. Die Historikerin Dr. Marina Sassenberg spricht über die Bedeutung der Messingplaketten als Mahnmale für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Veranstaltung ist für den 10. November 2022 um 20:00 Uhr angesetzt.

Die Initiative "Stolpersteine" wurde vom Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen. Jede der kleinen Messingtafeln, die in Gehwege eingebettet sind, erinnert an ein Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die Inschriften enthalten den Namen der Person, das Geburtsjahr, das Datum der Deportation sowie den Ort des Todes.

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In Duisburg gibt es derzeit über 300 dieser Gedenksteine. Der Vortrag mit dem Titel "Stolpersteine im Pflaster" beleuchtet ihre Wirkung auf die Erinnerungskultur. Sassenberg wird zudem untersuchen, wie das Projekt mit demokratischen Werten verknüpft ist.

Die Veranstaltung findet in der Volkshochschule im Stadtfenster statt. Der Eintritt kostet fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer der VHS: 49 203 283-984617.

Der Abend bietet die Gelegenheit, mehr über die Bedeutung der "Stolpersteine" für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses zu erfahren. Interessierte werden gebeten, sich frühzeitig einen Platz zu sichern. In der Diskussion werden sowohl die Stärken als auch die Grenzen dieser Form des Gedenkens thematisiert.

Quelle