"Wheelie Show": Wie inklusiver Tanz Geschwindigkeit neu definiert
„Wheelie Show“: Ein neues inklusives Tanzstück feiert Premiere
Nach sechs Monaten Proben hat die neue inklusive Tanzperformance „Wheelie Show“ Premiere gefeiert. Das Stück vereint Tänzer:innen mit und ohne Behinderung und erkundet das Thema Geschwindigkeit auf kreative Weise. Entstanden ist es aus einem Sommerkurs namens „Rolling Good Times“, geleitet von den Choreograf:innen Eng Kai Er und Jana Mahn.
Den Anfang machte ein Tanzworkshop, der im vergangenen Sommer auf der Rollschuhbahn im Hamburger „Planten un Blomen“-Park stattfand. Die Teilnehmer:innen experimentierten mit Bewegung und entwickelten die Performance gemeinsam weiter. Heute gleiten die Hälfte der sechs Tänzer:innen auf Rollschuhen über die Bühne, während die anderen im Rollstuhl performen.
Die Aufführung verbindet ruhige und energiegeladene Momente und wechselt zwischen künstlerischen und verspielt-leichten Stilen. Gegenstände wie Koffer, Tretroller und Skateboards werden in ständig neuen Anordnungen einbezogen. Die Kostüme der Tänzer:innen – inspiriert von Radrennen, Motocross und der Formel 1 – zeigen auffällige Karomuster und fiktive Sponsorenlogos.
Auf der Bühne agiert das Ensemble wie aus einem Guss: Rollschuhfahrer:innen und Rollstuhltänzer:innen meistern gemeinsame Hebefiguren und präzise Choreografien. Die Inszenierung spielt mit dem Konzept von Geschwindigkeit – nicht nur als physische Bewegung, sondern auch als Idee von Rhythmus und Energie.
Die „Wheelie Show“ präsentiert eine dynamische Mischung aus Bewegung, Kostümdesign und Erzählkunst. Die nahtlose Integration von Rollschuh- und Rollstuhltänzer:innen bietet einen frischen Blick auf inklusive Bühnenkunst. Die Produktion wird weiter auf Tour gehen; weitere Termine werden noch bekannt gegeben.






