Wie der Volksbund Kriegsgräber bewahrt und Jugendliche für Frieden begeistert
Joseph HölzenbecherWie der Volksbund Kriegsgräber bewahrt und Jugendliche für Frieden begeistert
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge leistet unverzichtbare Arbeit bei der Pflege deutscher Kriegsgräber im Ausland
Die Organisation übernimmt nicht nur die Bewahrung der letzten Ruhestätten deutscher Kriegstoter weltweit, sondern setzt sich mit ihren Bildungsprogrammen auch dafür ein, junge Menschen an Kriegsgräberstätten zusammenzubringen. Diese Initiativen sollen in einer zunehmend gespaltenen Welt Verständigung und Frieden fördern.
Seit Jahrzehnten finanziert sich der Volksbund zu einem Großteil aus öffentlicher Unterstützung – rund 80 Prozent seiner Arbeit werden durch Mitgliedsbeiträge und Spenden getragen. Besonders engagiert zeigen sich dabei Schulaktionen im Kreis Herford, die auf eine lange Tradition der Sammeltätigkeit zurückblicken.
Die Bemühungen der Schulen zählen oft zu den aktivsten in Ostwestfalen. Die eingeworbenen Mittel fließen in die Pflege der Gräber und die pädagogische Jugendarbeit. Im Rahmen der Programme besuchen junge Menschen Kriegsgräberstätten, setzen sich mit historischer Verantwortung auseinander und tauschen sich über schwierige Themen mit Unbekannten aus.
Darüber hinaus dient der Volksbund als zentrale Anlaufstelle für Angehörige, Behörden und private Initiativen, die sich über die Pflege von Kriegsgräbern informieren möchten. Der lokale Koordinator Krutemeyer betont die prägende Wirkung auf die Jugendlichen: Durch die Auseinandersetzung mit sensiblen Themen wachsen Selbstbewusstsein und Empathie.
Die Arbeit der Organisation beschränkt sich nicht auf die Grabpflege, sondern umfasst auch Friedensförderung durch die Einbindung junger Generationen. Besonders die starke Unterstützung aus der Bevölkerung – allen voran durch die Schulen im Kreis Herford – sichert die Kontinuität der Projekte. Die Verbindung von Erinnerung und Bildung bleibt dabei der Kern ihrer Mission.






