17 June 2026, 16:53

Wie die Stammzellspende zur globalen Rettungsbewegung wurde

Stammzellenspende: Wie DKMS durch Bewusstsein und Solidarität Leben rettet

Wie die Stammzellspende zur globalen Rettungsbewegung wurde

Stammzellspende: Vom Nischenthema zur weltweiten Bewegung

Die Stammzellspende hat sich von einem kaum bekannten medizinischen Verfahren zu einer globalen Initiative entwickelt. Mittlerweile haben sich über 12 Millionen Menschen als potenzielle Spender bei der DKMS registriert, einer der führenden Organisationen auf diesem Gebiet. Dieser Wandel spiegelt sowohl ein gestiegenes Bewusstsein als auch den erleichterten Zugang zur Registrierung wider.

Noch vor 30 Jahren fand die Stammzellspende kaum öffentliche Beachtung. Heute hat sich der Prozess grundlegend verändert: Die Online-Registrierung macht es einfacher denn je, sich als Spender anzumelden. Rund 90 Prozent der Spenden erfolgen mittlerweile über die weniger invasive Methode der peripheren Blutstammzellentnahme.

Vanessa Nisanat Knauer arbeitet seit Jahren in diesem Bereich. Nach drei Jahren im Fundraising bei Ärzte ohne Grenzen stieg sie als studentische Hilfskraft in der Unternehmenskommunikation der DKMS ein. Parallel zu ihrem Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln ist sie weiterhin für die Organisation tätig.

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Sie betont, wie wichtig die zunehmende Berücksichtigung genetischer Vielfalt in den Spenderregistern ist – ein oft unterschätzter, aber entscheidender Fortschritt. Ihres Erachtens steht für junge Menschen nach wie vor Solidarität im Vordergrund, und ihre Bereitschaft, sich als Spender zu registrieren, gibt Hoffnung für die Zukunft der Stammzellspende.

Die DKMS verfügt heute über ein riesiges Netzwerk potenzieller Lebensretter. Vereinfachte Registrierungsmöglichkeiten und gestiegene Aufmerksamkeit haben dieses Wachstum vorangetrieben. Das Engagement der jungen Generation sorgt dafür, dass sich die Initiative auch künftig weiter ausdehnen wird.

Quelle