Wie Fußballfans bei der WM 2026 körperlich auf Siege und Niederlagen reagieren
Joseph HölzenbecherWie Fußballfans bei der WM 2026 körperlich auf Siege und Niederlagen reagieren
Forscher der Universität Bielefeld starten eine Studie, um zu untersuchen, wie Fußballfans während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 körperlich auf Spiele reagieren. Das Projekt erfasst mithilfe von Smartwatch-Daten physiologische Reaktionen auf Siege und Niederlagen. Christian Deutscher, einer der Projektleiter an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, leitet die Initiative.
Die Studie nutzt die Weltmeisterschaft als Forschungsrahmen. Da Fans weltweit ähnliche emotionale Momente gleichzeitig erleben, bietet sie ein ideales Vergleichsumfeld.
Freiwillige werden gebeten, sich online zu registrieren und Angaben zu ihrem Wohnland, Geschlecht, ihrer Nationalität, ihrem Lieblingsteam und ihrem Fan-Engagement zu machen. Sobald sich genug Anhänger einer bestimmten Nationalmannschaft angemeldet haben, erhalten sie personalisierte Einladungen, ihre Smartwatches mit der Studie zu verknüpfen. Die begleitende App ist mit verschiedenen Smartwatch-Marken und Gesundheits-Apps kompatibel.
Die Teilnehmer dokumentieren, welche Spiele sie live verfolgt haben und wie sie die Übertragung miterlebt haben. Ziel ist es herauszufinden, ob Fans verschiedener Nationalteams auf dieselben Spielereignisse unterschiedliche physiologische Reaktionen zeigen.
Die Forscher werten die während des Turniers gesammelten Smartwatch-Daten aus. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie Fans Siege und Niederlagen auf physiologischer Ebene erleben. Die Studie könnte zudem aufdecken, ob sich die Reaktionen zwischen Anhängern unterschiedlicher Mannschaften unterscheiden.
