Wuppertals neues Max-Leven-Zentrum erinnert an NS-Opfer und Widerstandskämpfer
Serpil MendeWuppertals neues Max-Leven-Zentrum erinnert an NS-Opfer und Widerstandskämpfer
Ein neues Zentrum zu Ehren von Max Leven ist in Wuppertal eröffnet worden
Das Max-Leven-Zentrum dient als Ort des Gedenkens, der Bildung und des Dialogs über die NS-Zeit. Die feierliche Eröffnung fand am Dienstag, dem 1. November 2022, in Anwesenheit von Vertretern aus Kommunal- und Bundespolitik statt.
Im Mittelpunkt des Zentrums steht das Leben von Max Leven, einem jüdischen Kommunisten und Kulturkritiker der Zeitung "Bergische Arbeiterstimme". Er wurde während der Novemberpogrome 1938 in der Nacht vom 9. auf den 10. November ermordet. Die Dauerausstellung würdigt zudem weitere Widerstandskämpfer wie Änne Wagner und thematisiert die lokale Verfolgung während der NS-Diktatur.
Unterstützt wurde das Projekt von mehreren Institutionen, darunter die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen. Bei der Eröffnung betonte Oberbürgermeister Tim Kurzbach die Hoffnung, dass das Zentrum zu einem lebendigen Ort des Austauschs und der Reflexion werde. An der Veranstaltung nahmen Vertreter aus Landes- und Bundespolitik teil.
Erstmals öffnet das Max-Leven-Zentrum am Sonntag, dem 2. November 2022, seine Türen für Besucher. An diesem Tag ist es von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Das Zentrum versteht sich als festen Ort der politischen Bildung und gesellschaftlichen Debatte. Es setzt sich mit den lokalen Folgen der NS-Verfolgung auseinander und bewahrt das Andenken an Max Leven sowie andere Widerstandskämpfer. Die Ausstellungen stehen ab diesem Wochenende der Öffentlichkeit zur Verfügung.






