1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Wagner übernimmt in der Krise
Joseph Hölzenbecher1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Wagner übernimmt in der Krise
1. FC Köln vollzieht weitreichende Änderungen im Trainerstab nach enttäuschender Serie
Nach einer Reihe schwacher Ergebnisse hat der 1. FC Köln konsequent reagiert und sich von Cheftrainer Lukas Kwasniok getrennt. Den Ausschlag gab ein 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach, das die Geduld des Vereins an die Grenzen brachte. Als Übergangslösung übernimmt nun René Wagner die Mannschaft – mit dem klaren Auftrag, den Klassenerhalt in der Bundesliga zu sichern.
Die Entlassung Kwasnioks folgte auf eine Phase anhaltender Leistungsdefizite, die den Klub in dieser Saison in die untere Tabellenhälfte gedrängt hatten. Das Unentschieden gegen Mönchengladbach erwies sich schließlich als letzter Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
Wagner startet seine Arbeit als Interimstrainer mit dem vorrangigen Ziel, die Mannschaft zu stabilisieren und aus der Abstiegszone zu führen. Als erste Maßnahme holte er Armin Reutershahn als Co-Trainer ins Team – einen erfahrenen Fußballfachmann mit langjähriger Expertise im deutschen Profifußball.
Reutershahns Karriere umfasst Stationen bei Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt und 1899 Hoffenheim. Zuletzt arbeitete er 2023 unter Edin Terzić in Dortmund. Seine Verpflichtung soll in dieser entscheidenden Phase zusätzliche taktische Impulse liefern.
Der Verein betont, dass Wagners Hauptaufgabe darin besteht, den FC Köln aus der Abstiegsgefahr zu steuern. Mit Reutershahn an seiner Seite will das Trainerteam nun in den kommenden Wochen die Wende einleiten.
Die Berufung Wagners markiert einen strategischen Kurswechsel im Kampf um den Bundesliga-Verbleib. Die Verstärkung durch Reutershahn bringt zudem wertvolle Erfahrung aus Top-Klubs in die Mannschaft. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob diese Maßnahmen den Negativtrend stoppen und den Klassenerhalt sichern können.






