28 April 2026, 21:15

16. Hilfstransport aus Bergisch Gladbach erreicht kriegsgebeutelte Ukraine

Weißer Zettel mit "Ukraine steht für Freiheit, steht mit Ukraine" Text auf dem Boden vor einer gelben Fahne, mit einer Plastikhülle mit Gegenständen rechts daneben.

16. Hilfstransport aus Bergisch Gladbach erreicht kriegsgebeutelte Ukraine

Freiwillige aus Bergisch Gladbach und Overath beenden 16. Hilfstransport in die Ukraine

Freiwillige aus Bergisch Gladbach und Overath haben ihren 16. Hilfsgütertransport in die Ukraine abgeschlossen. Das Team brachte 54 Tonnen lebenswichtige Güter in die südukrainische Stadt Chmelnyzkyj. Die Reise umfasste lange Wartezeiten an der polnisch-ukrainischen Grenze, bevor die Ladung mit Hilfe lokaler Helfer entladen werden konnte.

Acht Fahrer nutzten vier Lkw, um die Hilfsgüter zu transportieren – darunter Konserven, Holzöfen, warme Winterkleidung sowie Spielzeug, Mehl, Zucker und Salz für bedürftige Familien. Der Konvoi traf mit 16-stündiger Verspätung ein, verursacht durch Kontrollen und Abfertigungen an der Grenze.

Vor Ort unterstützten Freiwillige einer katholischen Kirchengemeinde beim Entladen. Das Traumazentrum in Chmelnyzkyj, wo die Lieferung ankam, bietet psychologische Betreuung für Familien, die vom Krieg betroffen sind. Die Psychologin Olena Lebedjewa leitet dort eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die ihre Ehemänner im Konflikt verloren haben.

Oleksander Chalsym, der Leiter des Zentrums, wies darauf hin, dass wöchentlich mehr Menschen aus der Ukraine fliehen. Landesweit wird täglich um 9 Uhr mit einer Schweigeminute der Opfer des Krieges gedacht.

Die Hilfsorganisationen haben bereits ihren nächsten Transport geplant. Im November kehren sie mit einer weiteren Ladung zurück – diesmal inklusive eines Rettungswagens für die medizinische Versorgung.

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Der aktuelle Transport markiert die 16. Hilfsmission der deutschen Freiwilligen. Weitere Lieferungen sind für November vorgesehen. Das Traumazentrum und lokale Helfer bleiben zentrale Partner bei der Verteilung der Unterstützung in der Region.

Quelle