19 March 2026, 14:46

5.000 Gäste feiern in Köln-Mülheim das große Ramadan-Festmahl an einer 300-Meter-Tafel

Eine Gruppe von Menschen in weißen Uniformen und gelben Kleidern steht vor einem sitzenden Publikum, einige tragen Kappen und Kränze, andere klatschen, mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund.

5.000 Gäste feiern in Köln-Mülheim das große Ramadan-Festmahl an einer 300-Meter-Tafel

Heute endet der Ramadan, der islamische Fastenmonat. In Köln fand zu diesem Anlass in Mülheim ein großes gemeinschaftliches Iftar-Festmahl statt, organisiert von der Initiative Keupstraße Community. Tausende Menschen kamen zusammen, um gemeinsam zu speisen.

Das Festessen wurde an einer 300 Meter langen Tafel abgehalten, auf der Datteln, Fladenbrote und Baklava serviert wurden. Dazu gab es Linsensuppen, gegrilltes Hähnchen und Reis – alles finanziert von lokalen Unternehmen. Rund 5.000 Gäste nahmen teil, darunter Birgül Ücdirem, die extra aus Dortmund angereist war. Für sie ist der Ramadan eine Zeit der Familie und des gemeinsamen Essens.

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Auch Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester war unter den politischen Gästen und betonte die Bedeutung von Einheit und Toleranz. Die Veranstaltung knüpfte an ähnliche Großveranstaltungen der vergangenen Jahre an, wie das Iftar im Rheinpark 2023 und 2024, das jeweils 5.000 bis 10.000 Teilnehmer anzog. Besonders engagiert zeigen sich dabei Organisationen wie die Islamische Gemeinde Millî Görüş (IGMG) sowie Stadtteile wie Ehrenfeld, Nippes und die Innenstadt.

Das gemeinsame Mahl stand allen offen – unabhängig von Glauben oder Herkunft. Mit dem Ende des Ramadan beginnt am Folgetag das dreitägige Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr.

Das Iftar in Köln-Mülheim unterstrich die Tradition der Stadt, inklusive Feste zu feiern. Die lokale Unterstützung und die politische Präsenz stärkten die Botschaft des Zusammenhalts. Gleichzeitig bildete die Veranstaltung den Auftakt zu Eid al-Fitr, dem Beginn einer festlichen Zeit für Muslime.

Quelle