03 April 2026, 02:31

Bergisch Gladbach führt erstmals vier stellvertretende Bürgermeister ein

Vier Personen in formeller Kleidung sitzen um einen Tisch mit einer Blumenvase und einer Lampe in einem Raum mit Flaggen, Vorhängen, einer Tür und gerahmten Fotos an der Wand.

Bergisch Gladbach führt erstmals vier stellvertretende Bürgermeister ein

Bergisch Gladbach führt erstmals in der Stadtgeschichte vier stellvertretende Bürgermeister ein

Der Stadtrat von Bergisch Gladbach hat die Zahl der stellvertretenden Bürgermeister von drei auf vier erhöht – ein Novum in der Geschichte der Stadt. Die Abstimmung fiel mit großer Mehrheit aus, nur eine Partei stimmte gegen den Beschluss. Die Entscheidung geht auf einen gemeinsamen Vorschlag von CDU, SPD und Grünen zurück, die damit eine breitere Repräsentation in der Stadtspitze erreichen wollten.

Mit 63 zu 7 Stimmen beschloss der Rat die Einführung einer vierten Stellvertreterposition. Die Grünen sicherten sich im Rahmen der Vereinbarung einen der Posten. Bisher gab es in Bergisch Gladbach nur drei stellvertretende Bürgermeister, nun umfasst die Struktur vier Amtsinhaber.

Einziger Widerspruch kam von der AfD, die stattdessen eine Reduzierung auf nur zwei Stellvertreter gefordert hatte. Alle anderen Fraktionen unterstützten die Erweiterung, die nach dem d'Hondt-Verfahren verteilt wurde, um eine faire Aufteilung zwischen den Parteien zu gewährleisten.

Die Änderung verursacht zusätzliche jährliche Kosten in Höhe von 9.176,40 Euro. Stellvertretende Bürgermeister erhalten ein monatliches Aufwandsgeld von 395,40 Euro sowie Sitzungsgelder. Allerdings schreibt der freiwillige Haushaltskonsolidierungsplan der Stadt vor, dass neue Ausgaben durch Einsparungen an anderer Stelle ausgeglichen werden müssen.

Die vier neuen Stellvertreter wurden offiziell in der ersten Ratssitzung nach der Wahl 2025 gewählt. Damit hat Bergisch Gladbach erstmals in seiner Verwaltungsgeschichte vier stellvertretende Bürgermeister.

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Die Entscheidung des Rates erhöht die Zahl der Stellvertreter auf vier, wobei die Grünen einen zusätzlichen Sitz erhalten. Die Mehrkosten müssen nun durch Einsparungen in anderen Haushaltsbereichen kompensiert werden. Der Schritt spiegelt einen Wandel in der lokalen Governance wider, mit einer breiteren parteipolitischen Vertretung auf der Ebene der stellvertretenden Bürgermeister.

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