02 April 2026, 18:33

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst – erstmals mit Vertretern mit Lernbehinderungen

Gruppe von Menschen, die vor einem Podium mit einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei" stehen, mit sitzenden und stehenden Teilnehmern, Flaggen, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten im Hintergrund.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst – erstmals mit Vertretern mit Lernbehinderungen

Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist von neun auf dreizehn Mitglieder angewachsen – die größte Erweiterung in seiner Geschichte. Erstmals sind nun auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen Teil des Gremiums. Diese Veränderung geht auf einen Beschluss aus dem Jahr 2023 zurück, mit dem die Reichweite und Wirkung des Beirats in der Stadt gestärkt werden sollte.

Vor der Erweiterung zählte der Beirat zwölf Mitglieder, durch die Reformen erhöhte sich die Zahl auf dreizehn Sitze. Die neu vergrößerte Gruppe hat bereits wichtige Schritte unternommen, darunter die Wahl von Katharina Kaul zur neuen Vorsitzenden. Kaul, die die Katholische Jugendagentur vertritt, wurde einstimmig gewählt. Zu ihrer Stellvertreterin bestimmt wurde Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule.

Der Beirat hat zudem seinen Aktionsplan zur Inklusion überarbeitet, der nun in verständlicherer und zugänglicherer Sprache formuliert ist. Der aktualisierte Plan wird in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.

Um die Vertretung von Menschen mit Behinderungen zu stärken, entsandte der Beirat Mitglieder in verschiedene Fachausschüsse des Stadtrats. Dadurch wird sichergestellt, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen künftig direkt in wichtige kommunale Entscheidungen einfließen.

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Der erweiterte Beirat spiegelt nun eine größere Vielfalt wider, darunter auch die Stimmen von Menschen mit Lernbehinderungen. Mit dem überarbeiteten Aktionsplan und den neuen Ausschussrollen soll Inklusion und Barrierefreiheit noch stärker in der Politik Bergisch Gladbachs verankert werden. Als nächste Schritte stehen die formellen Beschlüsse der städtischen Gremien an.

Quelle