02 April 2026, 10:31

Betrüger nutzen Schock-Anrufe: So schützen sich Senioren in NRW vor perfiden Tricks

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Aktionswoche gegen Schockanrufe - So arbeiten die Täter - Betrüger nutzen Schock-Anrufe: So schützen sich Senioren in NRW vor perfiden Tricks

Ältere Einwohner in Nordrhein-Westfalen sehen sich zunehmend mit "Schock-Anrufen" konfrontiert, bei denen Betrüger sich als in Not befindliche Angehörige ausgeben. Die Kriminellen erfinden Notsituationen, um ihre Opfer unter Druck zu setzen und sie zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen. Die Behörden warnen, dass das wahre Ausmaß des Problems weit größer ist als gemeldet, da viele Fälle im Dunkeln bleiben.

Im Jahr 2023 registrierte Nordrhein-Westfalen 3.068 Schock-Anrufe, die auf Täter mit Basis im Ausland zurückgingen – mit Verlusten von über 1,2 Millionen Euro. Im folgenden Jahr waren 514 Fälle mit in Deutschland agierenden Straftätern verbunden, wobei der finanzielle Schaden auf etwa 9,4 Millionen Euro anstieg. Besonders gefährdet sind alleinstehende Senioren, da organisierte Banden gezielt verletzliche Personen ins Visier nehmen.

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Ingo Wünsch, Leiter des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen, ruft Familien dazu auf, sich auf solche Betrugsmaschen vorzubereiten. Er empfiehlt, ein Codewort zu vereinbaren, um bei unerwarteten Anrufen die Identität des Anrufers zu überprüfen. Die Polizei rät Opfern, sofort aufzulegen, keine persönlichen Daten preiszugeben und auf keinen Fall Fremde in die Wohnung zu lassen.

Die Behörden betonen, dass Betroffene Angehörige direkt über bekannte Rufnummern kontaktieren sollten, um angebliche Notfälle zu verifizieren. Zudem sei es entscheidend, Vorfälle bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden, um die Aufklärung und Verhinderung weiterer Betrugsfälle zu unterstützen.

Die Schock-Anruf-Masche setzt weiterhin gezielt ältere Menschen unter Druck – Tausende fallen auf die perfiden Tricks herein. Durch Befolgung der PolizeiratschlägeAuflegen, Identitäten prüfen, Vorfälle melden – können Bürger das Risiko finanzieller Verluste verringern. Die Behörden bleiben darauf fokussiert, durch Aufklärung gegen diese anhaltende Bedrohung vorzugehen.

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