Dortmunds Ethikkommission zögert: Großwildjagd auf der Jagd und Hund in der Kritik
Meinolf BarkholzDortmunds Ethikkommission zögert: Großwildjagd auf der Jagd und Hund in der Kritik
Dortmunder Ethikkommission unter Druck: Untersuchung der Großwildjagd steht an
Die Ethikkommission der Stadt Dortmund sieht sich mit erneuten Forderungen konfrontiert, die ethischen Aspekte der Großwildjagd zu untersuchen. Die 2023 nach jahrelangen Diskussionen eingerichtete Gruppe muss nun Anbieter von Jagdreisen auf der Messe Jagd und Hund unter die Lupe nehmen. Angesichts der bevorstehenden Veranstaltung fordern Stadtverantwortliche nach monatelanger Untätigkeit endlich konkrete Schritte.
Ursprünglich sollte die Kommission die Auswirkungen der Großwildjagd bewerten – insbesondere der auf der Dortmunder Jagdmesse beworbenen Reisen. Doch seit mindestens eineinhalb Jahren liegt ihre Arbeit brach: Es gibt keine Protokolle von Sitzungen oder Beschlüsse. Bürgermeister Alexander Kalouti räumte kürzlich ein, dass die Akten der Kommission unvollständig seien.
Der Stadtrat hat die Ethikkommission nun angewiesen, noch vor der Sommerpause zusammenzutreten. Die Grünen, die SPD, die Linke und kleinere Fraktionen unterstützten den Antrag, während die CDU einen späteren Termin bevorzugt hätte. Die rechtspopulistische AfD lehnt die Kommission hingegen komplett ab.
Auf Bundesebene hat sich an der Haltung zu reguliertem Jagdtourismus in Afrika seit dem gescheiterten Vorstoß Botswanas 2022 – damals wollte das Land Elefanten als "Geschenk" anbieten – nichts geändert. Mit der anstehenden Jagd und Hund-Messe muss Dortmunds Führung nun entscheiden: Wird die Kommission endlich aktiv – oder bleibt sie weiter untätig?
Die nächsten Schritte der Ethikkommission werden zeigen, ob sie sich den langjährigen Bedenken gegen die Großwildjagd stellt. Ihre Ergebnisse – oder deren Ausbleiben – könnten die künftigen Ausgaben der Jagd und Hund prägen. Bis zum Beginn der Sommerpause wartet die Stadt nun auf eine Reaktion.
Greens Push Legal Inquiry as Ethics Commission Remains Silent on Hunting Fair
Amid ongoing pressure to address ethical concerns at the Jagd und Hund fair, the Greens/Volt faction submitted a formal legal inquiry in September 2025. Key developments include:
- A request to evaluate the city's authority to restrict the event to EU-based offerings.
- The administration has yet to respond, with no updates provided as of February 2026.
- The Ethics Commission remains inactive, with no clear timeline for its evaluation of the trade fair's practices.






