Drei Bundesländer nehmen die meisten ukrainischen Schüler auf
Drei deutsche Bundesländer verzeichnen eine besonders hohe Zahl ukrainischer Schülerinnen und Schüler an ihren allgemeinbildenden Schulen. Aktuelle Zahlen aus dem zweiten Quartal zeigen die höchsten Konzentrationen in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. In jedem dieser Länder besuchten in diesem Zeitraum mehr als 26.000 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine die örtlichen Schulen.
Bayern führt mit dem größten Anteil: 31.128 ukrainische Schülerinnen und Schüler sind hier in das allgemeine Bildungssystem integriert. Damit liegt der Freistaat an der Spitze unter den Bundesländern, wenn es um die Aufnahme geflüchteter Lernender geht.
Knapp dahinter folgt Baden-Württemberg mit 26.924 ukrainischen Schülerinnen und Schülern im selben Quartal. Die Zahlen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, Kindern, die vor dem Krieg fliehen, schulische Perspektiven zu bieten.
Nordrhein-Westfalen verzeichnete 26.921 ukrainische Schülerinnen und Schüler – ein ähnlich hohes Aufkommen. Zusammen genommen nehmen diese drei Bundesländer einen beträchtlichen Teil der schulpflichtigen ukrainischen Geflüchteten auf, die derzeit in Deutschland lernen.
Die jüngsten Daten unterstreichen das Ausmaß der Integration ukrainischer Schülerinnen und Schüler in diesen Ländern. Allein im zweiten Quartal besuchten in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zusammen über 85.000 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine die Schulen. Die Bildungseinrichtungen in diesen Regionen passen sich weiterhin an den gestiegenen Bedarf an schulischer Förderung an.






