E.ON erhöht Investitionen auf 48 Mrd. Euro – trotz sinkendem EBITDA steigt die Dividende
Serpil MendeE.ON erhöht Investitionen auf 48 Mrd. Euro – trotz sinkendem EBITDA steigt die Dividende
E.ON stockt Investitionsbudget um 10 % auf – 48 Milliarden Euro für Netzausbau bis 2030
Der Energiekonzern E.ON hat sein Investitionsbudget um 10 % erhöht und stellt damit bis 2030 insgesamt 48 Milliarden Euro für den Ausbau der Netzinfrastruktur bereit. Trotz einer prognostizierten leichten Gewinneinbuße in diesem Jahr plant das Unternehmen zudem, die Dividende für Aktionäre zu erhöhen. Seit Januar haben die Aktienkurse fast 15 % zugelegt – ein Zeichen für das Vertrauen der Anleger in die Unternehmensstrategie.
Der Aktienkurs von E.ON erreichte Mitte März 2026 mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch, bevor er sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte. Analysten führen den Anstieg auf den Fokus des Konzerns auf den Netzausbau zurück. Allerdings hängt der weitere Erfolg maßgeblich von den Genehmigungen der Bundesnetzagentur ab.
Auf der anstehenden Hauptversammlung am 23. April 2026 sollen die Aktionäre einer Dividende von 0,57 Euro pro Aktie zustimmen. Dies erfolgt trotz der Erwartung des Managements, dass das bereinigte EBITDA der Gruppe 2026 leicht auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro sinken wird.
Langfristig strebt E.ON ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro im Netzsegment bis 2030 an. Der nächste Quartalsbericht, der am 13. Mai 2026 ansteht, wird voraussichtlich weitere Details liefern, wie das Unternehmen seine Expansionspläne finanzieren will, ohne die Dividendensteigerungen zu gefährden.
E.ONs Strategie setzt auf eine Balance zwischen höheren Investitionen und stabilen Aktionärsrenditen. Der Erfolg des 48-Milliarden-Programms für den Netzausbau hängt dabei von regulatorischer Unterstützung und den Marktbedingungen ab. Die Anleger werden genau beobachten, wie das Unternehmen in einem ruhigeren Geschäftsumfeld langfristiges Wachstum anstrebt.






