Endres-Brunnen wird zur "Heimatlandmarke" Dormagens ernannt
Der Endres-Brunnen in Dormagen ist offiziell zur "Heimatlandmarke" ernannt worden
Der Stadtrat von Dormagen hat den Endres-Brunnen zum "Heimatdenkmal" erklärt. Die am 17. März 2023 bekannt gegebene Entscheidung würdigt den verstorbenen Werner Endres, der den Brunnen als Symbol für den Zusammenhalt der Stadt schuf. Bürgermeister Erik Lierenfeld hob während der Feierstunde dessen Bedeutung hervor.
Der Endres-Brunnen wurde 2007 enthüllt und von Werner Endres entworfen, um die Identität Dormagens widerzuspiegeln. Sein Grundriss folgt den Stadtgrenzen, während 16 Basaltsäulen unterschiedlicher Höhe die Bevölkerungszahlen der einzelnen Stadtteile repräsentieren. Zudem nachzeichnet der Brunnen den Verlauf des Rheins und veranschaulicht so die verbindende Rolle des Flusses für die Stadtviertel.
Werner Endres, der 2022 verstarb, war eng mit Dormagen verbunden. 1965 trat er in der Stadt seine Stelle bei der Bayer AG an und saß später über 40 Jahre im Stadtrat. 2004 erhielt er für sein Engagement den Ehrenring der Stadt.
Mit der jüngsten Auszeichnung wird eine Gedenkstele für Endres hinzugefügt, doch das ursprüngliche Design des Brunnens bleibt unverändert. Seine Witwe, Elisabeth Endres-Michel, dankte der Stadt für die Bewahrung seines Vermächtnisses. Sie erinnerte an sein lebenslanges Wirken für Dormagen und den Stolz, den er auf den Brunnen als verbindendes Wahrzeichen der Stadt setzte.
Der Titel "Heimatdenkmal" sichert dem Endres-Brunnen seine zentrale Rolle für die Bürger Dormagens. Die Auszeichnung würdigt sowohl seinen künstlerischen Wert als auch Werner Endres' bleibenden Einfluss auf die Stadt. Der Brunnen steht nun als offizielles Symbol des lokalen Erbes.






