Essens Kulturszene glänzt beim Jahresempfang des Folkwang-Museumsvereins
Meinolf BarkholzEssens Kulturszene glänzt beim Jahresempfang des Folkwang-Museumsvereins
Essens Kulturszene im Rampenlicht: Folkwang-Museumsverein feiert Jahresempfang
Am Montag, dem 3. November, stand die Essener Kulturszene im Mittelpunkt, als der Folkwang-Museumsverein zu seinem traditionellen Jahresempfang lud. Im Fokus der Veranstaltung standen die engen Verbindungen der Stadt zur Kunst – insbesondere Auguste Renoirs gefeiertes Gemälde Lise mit dem Sonnenschirm.
Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete den Abend mit einem Dank an alle, die das künstlerische und kulturelle Leben Essens tragen. Kunst sei in der Stadt kein Nebenschauplatz, sondern eine treibende Kraft ihrer Identität, betonte er. Besonders würdigte Kufen die nachhaltige Wirkung der Sammlung Osthaus sowie das unermüdliche Engagement des Folkwang-Museumsvereins.
Im Zentrum der Feier stand Lise mit dem Sonnenschirm, ein Werk mit bewegter Geschichte. Dr. Anette Hüsch, Direktorin der Alten Nationalgalerie Berlin, gab Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Gemäldes, das ab dem 22. Mai bis zum 27. September 2026 in der Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" in Berlin zu sehen sein wird.
Kufen hob hervor, dass solche Projekte Essen lebendig und vernetzt halten. Die Stadt sei ein Ort, an dem Kultur Verständnis stifte und Menschen verbinde, so der Oberbürgermeister.
Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr Essens Ruf als eine Stadt, in der Kunst floriert. Während Lise mit dem Sonnenschirm bald ein breiteres Publikum in Berlin erreichen wird, prägt die Arbeit des Folkwang-Museumsvereins weiterhin das lokale Kulturleben. Diese Initiativen festigen Essens Position als weltoffene und lebendige Stadt.






