23 March 2026, 12:33

Führerschein-Betrug in Bielefeld: Strohmänner legten Prüfungen für andere ab

Ein Mann in einem weißen Hemd und dunklen Hosen sitzt an einem Tisch mit gefalteten Händen und zeigt einen ernsten Gesichtsausdruck, mit dem Text "Die Rasenbetrüger" unten.

Führerschein-Betrug in Bielefeld: Strohmänner legten Prüfungen für andere ab

Fünf Personen aus Bielefeld und Werther müssen sich wegen des Vorwurfs vor Gericht verantworten, theoretische Führerscheinprüfungen unter falscher Identität für andere abgelegt zu haben. Bei dem Betrugsmanöver sollen Strohmänner, die den eigentlichen Prüflingen äußerlich ähnelten, die Theorieprüfungen in deren Namen absolviert haben. Einer der Angeklagten gilt als mutmaßlicher Drahtzieher der gesamten Operation.

Die Beschuldigten – drei Männer im Alter von 58, 41 und 39 Jahren sowie eine 40-jährige Frau – sehen sich mit Vorwürfen des gewerbsmäßigen Betrugs und weiterer Straftaten konfrontiert. Bei einer Verurteilung drohen ihnen Haftstrafen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren. Einige der Angeklagten sind bereits wegen ähnlicher Delikte vorbestraft, während gegen andere in separaten Verfahren noch ermittelt wird.

Der Prozess vor dem Landgericht Bielefeld hat kürzlich begonnen und soll bis Ende Mai dauern. Acht Verhandlungstage sind angesetzt, um die Beweislage zu prüfen.

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Der Fall wirft ein Licht auf systematische Versuche, Führerscheinprüfungen gegen Bezahlung zu umgehen. Mit 71 nachgewiesenen Fällen und einem Gewinn von 35.000 Euro wird das Urteil zeigen, ob die Angeklagten tatsächlich Gefängnisstrafen antreten müssen. Weitere Details zu möglichen Ermittlungen gegen dieselben Personen in anderen Zusammenhängen wurden nicht bekannt gegeben.

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