Funke Mediengruppe reformiert Regionalmedien für digitalen Aufschwung
Funke Mediengruppe strukturiert Regionalmedien-Sparte um, um digitales Wachstum zu beschleunigen
Die Funke Mediengruppe hat ihre Regionalmedien-Sparte neu organisiert, um die digitale Entwicklung voranzutreiben. Das überarbeitete System zielt darauf ab, die Leserbindung zu vertiefen, neue Zielgruppen zu gewinnen und digitale Abonnements auszubauen. Ein eigenes Team wird künftig Innovationen für alle lokalen und regionalen Titel steuern.
Die neu geschaffene Einheit Redaktionsentwicklung treibt die digitale Expansion voran. Anne Krum, derzeit Chefredakteurin für digitale Entwicklung bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und der Westfalenpost (WP), übernimmt die Leitung. Ihre Stellvertreterin wird Cordula Schmitz, Chefredakteurin Digital des Hamburger Abendblatts.
Die Umstrukturierung bündelt zentrale Bereiche wie Zielgruppenwachstum, Social Media, Newsletter und KI in einer einzigen Abteilung. Dieser zentralisierte Ansatz ermöglicht schnellere Entscheidungen und erleichtert die Erprobung neuer journalistischer Formate. Erfolgreiche Konzepte können anschließend zügig im gesamten Netzwerk der regionalen Funke-Publikationen eingeführt werden.
Zwei Entwicklungszentren – in Nordrhein-Westfalen und Hamburg – dienen als Testlabore für Innovationen. Ziel ist es, standardisierte Vorlagen zu schaffen, die Redaktion, Produktentwicklung und Technologie-Teams besser verzahnen. Gleichzeitig behalten die lokalen Redaktionen die Flexibilität, Inhalte auf ihre jeweilige Region zuzuschneiden.
Christoph Rüth, CEO der Regionalmedien bei Funke, betonte die Notwendigkeit, die Beziehung zu den Lesern zu stärken und digitale Abonnements auszubauen. Die neue Struktur unterstützt die Redaktionsteams vor Ort und sorgt gleichzeitig für eine einheitliche Strategie über alle Titel hinweg.
Die Änderungen erfolgen im Rahmen von Funkes Bestrebungen, die digitale Transformation zu beschleunigen. Mit einem stärkeren Fokus auf Innovation und standortübergreifende Zusammenarbeit will das Unternehmen seine Präsenz in den Regionalmedien ausbauen. Erste Ergebnisse des neuen Ansatzes werden voraussichtlich aus den Pilotregionen NRW und Hamburg hervorgehen.






