02 April 2026, 18:33

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus ohne Schiedsrichter

Schwarzes und weißes Foto eines Fußballspiels zwischen Celtic und West Bromwich Albion in der FA-Cup-Dritten Runde, mit Spielern auf dem Feld und Zuschauern in den Rängen.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus ohne Schiedsrichter

Die Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 endeten in Bergisch Gladbach mit einem besonderen Fußballturnier

In Bergisch Gladbach ging die Kampagne der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem ungewöhnlichen Fußballturnier zu Ende. Organisiert vom lokalen Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt, trafen sich Spieler:innen unterschiedlicher Herkunft – nicht um Preise zu gewinnen, sondern um Zusammenhalt und Respekt zu fördern.

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Beim Turnier "Kick gegen Rassismus" traten neun Mannschaften mit Spieler:innen verschiedener Nationalitäten, Hautfarben und Religionen an. In über 36 Partien wurde ohne Schiedsrichter:innen gespielt – stattdessen setzten die Teams auf Fairplay und gegenseitigen Respekt.

Es gab keine Pokale oder Medaillen. Stattdessen erhielt jede Mannschaft ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus", um die Botschaft der Kampagne zu unterstreichen. Das Bündnis, ein informelles Netzwerk von über 30 lokalen Organisationen, betonte, dass es bei der Veranstaltung um den Aufbau einer diskriminierungsfreien Gemeinschaft gehe.

Das Turnier war nur eine von vielen Aktivitäten während der Internationalen Wochen gegen Rassismus, einer jährlichen Initiative des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Auch in anderen Städten wie Pfaffenhofen an der Ilm, Bottrop, Ingolstadt, Dresden und Lörrach fanden Veranstaltungen statt – von Konzerten und Workshops bis hin zu sportlichen Aktionen wie der pinkfarbenen Aufklärungskampagne in Bottrop.

Zwar gewann die IGMG Bergisch Gladbach e.V. das Turnier, doch die Organisator:innen hobenvor allem den Geist der Gemeinschaft hervor, der den Tag prägte. Die Veranstaltung bildete den Abschluss der diesjährigen Kampagne und hinterließ eine klare Botschaft: Fußball kann Brücken bauen, wenn Respekt an erster Stelle steht. Ohne Schiedsrichter:innen, ohne Medaillen und ohne Gewinner jenseits gemeinsamer Werte setzte das Turnier ein Zeichen für künftige Gemeinschaftsprojekte. Ähnliche Aktionen in anderen deutschen Städten zeigten, wie Sport und Kultur Menschen im Kampf gegen Diskriminierung vereinen können.

Quelle