10 May 2026, 14:31

Henkel und Dow revolutionieren Klebstoffproduktion mit CO₂-sparenden Innovationen

Plakat mit Text und Logo, das "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" angibt.

Henkel und Dow revolutionieren Klebstoffproduktion mit CO₂-sparenden Innovationen

Henkel und Dow arbeiten zusammen, um CO₂-Emissionen in der Klebstoffproduktion zu senken. Die Partnerschaft konzentriert sich auf den Einsatz kohlenstoffarmer Materialien und erneuerbarer Energien. Erste Ergebnisse zeigen eine deutliche Reduzierung der Emissionen bei bestimmten Schmelzklebstoffen.

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Beide Unternehmen werden ihre Fortschritte auch auf der K 2025, der großen Fachmesse in Düsseldorf, vorstellen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, industrielle Prozesse nachhaltiger zu gestalten, ohne dabei die Produktleistung zu beeinträchtigen.

Henkel kündigte im Mai an, die CLIMA-Harze von Synthomer in seine TECHNOMELT-Schmelzklebstoff-Serie zu integrieren. Allein diese Umstellung senkt die CO₂-Emissionen um mindestens 20 %. Der Schritt unterstützt Henkels übergeordnetes Ziel, die Scope-3-Emissionen bis 2030 um 30 % und bis 2045 um 90 % zu reduzieren.

Die Zusammenarbeit mit Dow geht über Harze hinaus. Gemeinsam stellen sie Schmelzklebstoffe aus kohlenstoffarmen Rohstoffen und Ökostrom her. Diese Anpassungen haben bereits die Emissionsbilanz ausgewählter Klebstofftechnologien verbessert.

Dow hat zudem mit Candiani kooperiert, um hochwertige Cremegläser aus dem Ionomer SURLYN PC 2000 REN herzustellen – ein Material, das aus gebrauchtem Speiseöl gewonnen wird und den CO₂-Ausstoß weiter verringert. Henkels biobasierter Schmelzklebstoff wurde unterdessen als Finalist für die Sustainability Awards 2025 in der Kategorie „Kommerzialisierter E-Commerce“ nominiert.

Auf der K 2025 veranstalten Henkel und Dow einen gemeinsamen Transformation Talk, in dem sie aufzeigen, wie Partnerschaften klimafreundliche Lösungen in der Industrie beschleunigen können.

Die gemeinsamen Bemühungen von Henkel und Dow reduzieren bereits jetzt die Emissionen in der Klebstoffproduktion. Ihre Projekte beweisen, wie Materialinnovationen und erneuerbare Energien den industriellen CO₂-Fußabdruck verringern können. Die Unternehmen planen, diese Initiativen auszuweiten, um ihre langfristigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Quelle