03 May 2026, 00:39

KSI in der Kritik: Gewalt-Witz über Schwangere sorgt für Empörung

Schwarzes und weißes Plakat mit einer Frau in einem weißen Kleid, die ein Baby hält, mit dem Text "Männer geben Frauen Stimmen, um die Kinder zu schützen" darüber.

KSI in der Kritik: Gewalt-Witz über Schwangere sorgt für Empörung

„Britain’s Got Talent“-Juror KSI gerät nach altem Video mit Gewalt-Witz über Schwangere in die Kritik

Der „Britain’s Got Talent“-Juror und YouTuber KSI sieht sich mit heftiger Kritik konfrontiert, nachdem ein Video aus dem Jahr 2017 wieder aufgetaucht ist, in dem er einen Witz über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Der ursprünglich auf YouTube veröffentlichte, später jedoch gelöschte Clip hat scharfe Verurteilungen von Initiativen gegen häusliche Gewalt ausgelöst. Es ist nicht das erste Mal, dass der Influencer mit umstrittenen Äußerungen für Aufsehen sorgt.

In dem Video rät KSIs Mutter ihm, beim Sex Verhütungsmittel zu verwenden. Seine Reaktion: „Wenn sie schwanger wird, boxe ich einfach das Baby raus.“ Der fast ein Jahrzehnt alte Kommentar ist nun wieder in den Fokus gerückt und hat eine neue Welle der Empörung ausgelöst.

Eine Sprecherin der Organisation Women’s Aid verurteilte die Aussage scharf: „Solche Bemerkungen sind niemals akzeptabel – selbst wenn sie als Scherz gemeint sind.“ Die Hilfsorganisation wies zudem darauf hin, dass schwangere Frauen ein besonders hohes Risiko haben, Opfer häuslicher Gewalt zu werden.

KSI, der als Mitglied der YouTube-Gruppe The Sidemen bekannt wurde – die über 18 Millionen Abonnenten zählt –, stand bereits mehrfach wegen seines Online-Verhaltens in der Kritik. 2023 zog er sich vorübergehend aus den sozialen Medien zurück, nachdem er in einem Parodie-Video eine rassistische Beleidigung verwendet hatte.

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Ein Insider aus KSIs Umfeld behauptet, der YouTuber sehe seine früheren Aussagen mittlerweile als „dumm und falsch“ an. Dennoch rückt der wiederaufgetauchte Clip ihn erneut ins Rampenlicht.

Die erneute Verbreitung des Videos hat Forderungen nach Konsequenzen laut werden lassen. Women’s Aid und andere Aktivisten betonen, wie gefährlich es ist, Gewalt durch „Witze“ zu verharmlosen. Bisher hat sich KSI nicht öffentlich zu der aktuellen Kontroverse geäußert.

Quelle