18 April 2026, 10:29

RWE baut wasserstofftaugliches Gaskraftwerk für die Energiewende in Voerde

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung der US-Bundesstaaten nach Brennstoffart im Jahr 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

RWE baut wasserstofftaugliches Gaskraftwerk für die Energiewende in Voerde

RWE baut in Voerde neues wasserstofftaugliches Gaskraftwerk mit 850 Megawatt Leistung

Der Energiekonzern RWE errichtet in Voerde am Niederrhein ein modernes Gaskraftwerk, das ab 2030 ans Netz gehen und zu mindestens 50 Prozent mit Wasserstoff betrieben werden soll. Die Anlage mit einer Kapazität von 850 Megawatt ist ein zentraler Baustein der Energiewende in Deutschland und stößt bei Finanzanalysten auf positive Resonanz – mehrere Großinvestoren unterstützen die Wachstumsstrategie des Unternehmens.

Das Kraftwerk in Voerde ist Teil von RWE-Plänen, Versorgungsengpässe in Phasen geringer Wind- und Solarstromerzeugung – sogenannten "Dunkelflauten" – auszugleichen. Dank seiner flexiblen Auslegung wird die Anlage erneuerbare Energien ergänzen und bei Bedarf zuverlässig Strom liefern. Zudem profitiert der Standort von der Anbindung an das geplante deutsche Wasserstoff-Pipelinenetz, was RWE in künftigen Ausschreibungen der Bundesregierung eine starke Position verschafft.

Staatliche Fördergelder für wasserstofffähige Infrastruktur könnten Milliarden an öffentlichen Mitteln mobilisieren. RWE rechnet damit, von diesen Anreizen zu profitieren, während das Unternehmen sein Portfolio an CO₂-armen Energielösungen ausbaut. Gleichzeitig hat sich der Aktienkurs seit Januar um über 37 Prozent erhöht – ein Zeichen für das Vertrauen der Anleger.

Trotz möglicher kurzfristiger Schwankungen bleiben Analysten langfristig optimistisch. Die US-Bank JPMorgan stufte RWE weiterhin mit "Overweight" ein und lobte die Fortschritte bei den Jahreszielen. Auch Bernstein Research und Goldman Sachs äußerten sich positiv: Bernstein bestätigte seine "Outperform"-Empfehlung, während Goldman Sachs zum Kauf der Aktie rät.

Mit der Inbetriebnahme 2030 wird das Voerder Kraftwerk zunächst mit einer Wasserstoff-Beimischung arbeiten, um die Emissionen zu senken. RWEs Strategie passt damit zu den Klimazielen Deutschlands, und die starke Analystenunterstützung unterstreicht das Vertrauen in die Zukunft des Konzerns. Angesichts der bevorstehenden Fördermöglichkeiten positioniert sich das Unternehmen als wichtiger Akteur im Wandel hin zu sauberer Energie.

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