Tanzproteste in NRW: One Billion Rising kämpft gegen Gewalt an Frauen
Serpil MendeTanz-Aktionen in Städten - Zeichen gegen Gewalt an Frauen - Tanzproteste in NRW: One Billion Rising kämpft gegen Gewalt an Frauen
Tanzproteste fegen durch Nordrhein-Westfalen im Rahmen der globalen One Billion Rising-Kampagne
Die jährliche Veranstaltung, die am Valentinstag stattfindet, macht auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam. In diesem Jahr sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgerufen, Videos zum Kampagnenlied Women on Fire zu teilen.
Die One Billion Rising-Bewegung startete 2012 und hat sich seitdem zu einem weltweiten Phänomen entwickelt. In den letzten Jahren beteiligten sich über 1.000 Städte – von New York und Mexiko-Stadt bis Johannesburg und Mumbai. Der Name der Kampagne verweist auf eine erschreckende Realität: Schätzungsweise eine Milliarde Frauen erleben in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt.
In Deutschland finden in rund 30 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens Tanzdemonstrationen statt. In Siegburg steht die Kundgebung unter dem Motto "Nein heißt Nein! Auch während des Karnevals!" Gleichzeitig setzen Veranstaltungen in Duisburg und Detmold durch Bewegung und Musik ein Zeichen für globale weibliche Solidarität.
Obwohl soziale Medien Aktivismus zugänglicher gemacht haben, betonen die Organisatorinnen und Organisatoren die Bedeutung von Präsenz vor Ort. Die Rückeroberung öffentlicher Räume bleibt ein zentraler Bestandteil des Protests – auch wenn Online-Kampagnen ihre Reichweite erweitern.
Die diesjährige Kampagne verbindet digitale Teilhabe mit Aktionen auf der Straße. Videos zum Lied Women on Fire verbreiten die Botschaft im Netz, während lokale Kundgebungen das Thema in den Gemeinden sichtbar halten. Die Proteste sollen Menschen weltweit im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt vereinen.
How Pandemic Adaptations Shaped This Year's One Billion Rising
The 2020 pandemic forced a shift in One Billion Rising's format. Reports indicate:
- In Kreis Soest, large public dances were canceled, replaced by private video sharing of the 'Hora de la Reina' ritual dance.
- Participants were encouraged to film at home and post to social media.
- This year's return to in-person street protests in NRW marks a direct contrast to pandemic-era adaptations.






