Viersen bekommt 15 Millionen Euro für die dringende THW-Sanierung ab 2027
Serpil MendeViersen bekommt 15 Millionen Euro für die dringende THW-Sanierung ab 2027
Der THW-Standort in Viersen soll ab 2027 eine umfassende Sanierung erfahren. Für das Vorhaben sind bis zu 15 Millionen Euro vorgesehen, die dringend notwendige Modernisierungen der veralteten Anlage ermöglichen. Die Investition ist Teil einer bundesweiten Initiative zur Aufwertung der Infrastruktur für den Katastrophenschutz.
Viele THW-Einrichtungen in Deutschland sind über die Jahre marode geworden. Die veralteten Gebäude entsprechen nicht mehr den Anforderungen einer modernen Notfallbewältigung, was schnelles Handeln erfordert. Die jüngsten Finanzierungsentscheidungen werden das THW-Bauprogramm beschleunigen und eine verlässliche Förderung sichern.
Seit März 2021 gibt es stetige Fortschritte: Von den geplanten 200 neuen Regionalstandorten sind 38 bereits fertiggestellt, während 62 sich noch im Bau befinden. Damit wurden in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 100 Standorte entweder abgeschlossen oder sind in der Umsetzung.
Das Projekt in Viersen folgt einem innovativen, bundesweit standardisierten Baukonzept. Da die Mittel nun gesichert sind, können die Detailplanung und die Bauarbeiten ohne Verzögerung voranschreiten.
Die Sanierung in Viersen ist Teil einer größeren Offensive zur Modernisierung der THW-Infrastruktur in ganz Deutschland. Die 15-Millionen-Investition stellt sicher, dass der Standort den aktuellen Betriebsanforderungen gerecht wird. Gleichzeitig schreitet das Gesamtprogramm voran – insgesamt sind 200 neue Einrichtungen geplant.






