23 March 2026, 06:32

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar als Zeichen der interreligiösen Einheit

Eine Gruppe von Menschen mit Tellern voller Essen, begleitet von einer Schüssel und einem Löffel, mit Text oben: "Uwxyz - Alle hatten ein großes Stück und gingen ins Bett."

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar als Zeichen der interreligiösen Einheit

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar-Fest – ein Zeichen der Einheit

Am 13. März 2026 setzte Wesel ein bedeutendes Zeichen, indem die Stadt ihr erstes gemeinschaftliches Iftar ausrichtete. Die Veranstaltung brachte Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen zusammen, um gemeinsam das Fasten zu brechen und die Verbundenheit zu feiern. Organisiert von islamischen Kulturvereinen, christlichen Gemeinden und der Stadt selbst, sollte das Treffen die sozialen Bindungen stärken und den Dialog fördern.

Der Abend begann mit dem Sonnenuntergang und dem Gebetsruf, den Julian Agushi von Horizont e.V. anführte. Rund 100 Gäste – darunter Vertreter von Migrantenorganisationen, religiösen Gemeinschaften und der lokalen Politik – kamen zusammen, um eine Mahlzeit zu teilen. Ein vielfältiges Buffet lud zum Probieren verschiedener kulinarischer Traditionen ein.

In ihren Reden betonten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Themen Reflexion, Achtsamkeit und Zusammenhalt. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, sagte: "Heute Abend brechen wir gemeinsam das Brot" – eine symbolträchtige Geste der Verbindung. Auch Bürgermeister Rainer Benien unterstrich, wie solche Begegnungen den gegenseitigen Respekt in der Stadt stärken.

Vertreter lokaler Gemeinden sprachen über die Bedeutung von Selbstbesinnung und Gemeinschaft im Ramadan. Der Fastenmonat, einer der fünf Säulen des Islam, hat für Muslime eine tiefe spirituelle Bedeutung – das Iftar bot einen Raum für gemeinsames Verständnis. Die Organisatoren dankten besonders allen beteiligten Gruppen sowie der Integrationsbeauftragten der Stadt für die Ermöglichung der Veranstaltung.

Wesels Initiative reiht sich ein in ähnliche interreligiöse Iftar-Feiern in anderen deutschen Städten. Bis 2026 hatten bereits mindestens zwei weitere Städte – Dortmund und Gelsenkirchen – vergleichbare Treffen veranstaltet, was auf einen wachsenden Trend hin zu mehr Austausch zwischen den Gemeinschaften hindeutet.

Das Iftar in Wesel brachte Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, um gemeinsam zu essen und ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung unterstrich das Bekenntnis der Stadt zu Einheit und Respekt unter ihren Bürgerinnen und Bürgern. Mit ähnlichen Formaten an anderen Orten in Deutschland tragen solche Initiativen auch während des Ramadan weiter zur sozialen Kohäsion bei.

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