1. FC Köln kämpft um den Bundesliga-Erhalt – Trainer Kwasniok unter Druck
Gaby Werner1. FC Köln kämpft um den Bundesliga-Erhalt – Trainer Kwasniok unter Druck
1. FC Kölns Krise in der Bundesliga hält an: Nach einem 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach bleibt der Verein auf Platz 15 – nur einen Rang über dem Relegationsplatz.
Trainer Lukas Kwasniok steht trotz wachsendem Druck nach sieben Spielen ohne Sieg weiter optimistisch da. Der 45-Jährige hatte im Juli 2025 von SC Paderborn kommend das Amt in Köln übernommen und betont trotz der misslichen Lage positive Ansätze. Besonders lobte er Abwehrspieler Rav van den Berg für starke Leistungen sowie den jungen Youssoufa Niang, der bei seinem Debüt überzeugte. Doch die Mannschaftsleistung reicht bisher nicht aus, um sich aus der Abstiegsgefahr zu befreien.
Das Remis gegen Mönchengladbach verlängerte die sieglose Serie auf sieben Partien. Sportdirektor Thomas Kessler verweigerte Kwasniok eine klare Rückendeckung und kündigte an, die Situation "erst einmal schlafen zu lassen" und am Wochenende "Bilanz zu ziehen".
Trotz der Unsicherheit beharrt Kwasniok darauf, die volle Unterstützung der Vereinsführung zu haben. Er bezeichnete sich selbst als "den richtigen Mann am richtigen Ort mit dem richtigen Team im richtigen Verein". Doch die nächste Niederlage könnte bereits bevorstehen: Sollte der FC St. Pauli am kommenden Spieltag zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnen, rutscht Köln auf Platz 16 ab – und damit direkt in die Relegation.
Für den Traditionsclub beginnt nun eine entscheidende Phase im Kampf um den Klassenverbleib. Kwasnioks Zukunft könnte davon abhängen, ob es gelingt, die sieglose Serie bald zu beenden. Die nächsten Ergebnisse werden zeigen, ob der 1. FC Köln den Abstand zur Abstiegszone hält – oder weiter in die Krise rutscht.






