23 March 2026, 02:30

Zoll stoppt illegale Lebensmittel-Lieferung mit zwei Tonnen verbotener Ware auf der A44

Eine Anordnung aus Erdbeeren, Orangen und Kohl mit dem Text "Lebensmittelmodernisierungsgesetz (FSMA)" auf der rechten Seite.

Zoll stoppt illegale Lebensmittel-Lieferung mit zwei Tonnen verbotener Ware auf der A44

Zollbeamte in Deutschland haben bei einer Kontrolle auf der Autobahn A44 eine große Ladung illegaler Lebensmittelimportware beschlagnahmt. Der gekühlte Transporter mit moldawischem Kennzeichen transportierte fast zwei Tonnen verbotene Waren, darunter rohes Fleisch, Käse und Eier. Gegen zwei Personen wurden nun Strafverfahren eingeleitet.

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Der Vorfall ereignete sich, als Beamte des Zollamts Bielefeld den Lieferwagen in der Nähe von Bad Wünnenberg anhielten. Im Inneren entdeckten sie eine Mischung aus leicht verderblichen Lebensmitteln: 2,8 Kilogramm Kaffee, 4,5 Liter Alkohol und fast zwei Tonnen Fleisch, Käse, Eier sowie frisches Obst und Gemüse. Viele dieser Waren dürfen ohne entsprechende Kontrollen nicht in die EU eingeführt werden.

Der Fahrer gab an, die Ladung sei für moldawische Staatsbürger in Irland bestimmt gewesen, konnte jedoch kein vorgeschriebenes Pflanzengesundheitszeugnis vorlegen. Zudem bestätigten die Behörden, dass die Waren die Zollabfertigung umgangen hatten – es waren also keine Einfuhrabgaben entrichtet worden. Die leicht verderblichen Lebensmittel wurden nach Rücksprache mit dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Soest von einem Entsorgungsunternehmen vernichtet.

Um Lager-, Entsorgungskosten und mögliche Strafen abzudecken, hinterlegte der Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.000 Euro. Die beschlagnahmten Waren wurden eingezogen, und rechtliche Schritte wurden sowohl gegen den Fahrer als auch gegen eine weitere beteiligte Person eingeleitet.

Zu den konfiszierten Gütern gehörten rohes Fleisch, Käse und Eier – allesamt aus Drittländern ohne die erforderlichen Papiere verboten. Der Fall wurde zur weiteren Untersuchung an die zuständigen Stellen überwiesen; die beiden Beschuldigten müssen nun mit möglichen Anklagen rechnen. Statistiken zu ähnlichen Kontrollmaßnahmen der letzten Jahre liegen den Behörden zufolge noch nicht vor.

Quelle