1. FC Köln: Trainer Kwasniok wackelt – droht der Abschied nach der Krise?
Serpil MendeKwasniok auf der Kippe? Krisentreffen bei 1. FC Köln - 1. FC Köln: Trainer Kwasniok wackelt – droht der Abschied nach der Krise?
Ungewissheit um den 1. FC Köln: Trainer Lukas Kwasniok unter Druck
Die Zukunft von Lukas Kwasniok als Cheftrainer des 1. FC Köln steht auf der Kippe. Eine aktuelle Serie ohne Sieg und ein enttäuschendes Remis gegen Borussia Mönchengladbach haben die Kritik an seiner Arbeit verschärft. Die Vereinsführung prüft nun mögliche Veränderungen, um die Wende einzuleiten.
Aktuell belegt die Mannschaft mit 23 Punkten aus 22 Spielen Platz 12 in der Bundesliga – hinter Mittelfeldkonkurrenten wie dem SC Freiburg, aber noch mit Abstand zu den abstiegsbedrohten Teams wie dem FC St. Pauli.
Am Montagmorgen traf Kwasniok am Trainingsgelände Geißbockheim ein. Nach etwa 20 Minuten sprach er kurz mit wartenden Fans und Journalisten, bevor er sich in die Räumlichkeiten zurückzog. Seine Zukunft bleibt ungewiss, nachdem die Ergebnisse zuletzt enttäuschend ausfielen.
Schon am Vortag hatte Sportdirektor Thomas Kessler erste Signale für eine Krise gesendet. Nach dem Bundesliga-Spiel verweigerte er eine öffentliche Bestätigung für Kwasniok und betonte, dass Änderungen nötig seien, um wieder Siege einzufahren. Später forderte er offene Gespräche über die Lage des Teams und mögliche Anpassungen in der Führungsebene.
In einer Krisensitzung wurde die Leistung der Mannschaft analysiert und nach Alternativen gesucht. Sollte es zu einem Wechsel kommen, gilt Co-Trainer René Wagner derzeit als Favorit für die Nachfolge.
Während der 1. FC Köln mit seiner Form hadert, zeigen andere Bundesliga-Teams starke Leistungen. VfB Stuttgart etwa liegt mit rund 50 Punkten aus 26 Spielen souverän auf Platz 4. Kölns Bilanz hingegen weist sechs Siege, fünf Unentschieden und elf Niederlagen auf – bei einer Tordifferenz von -6.
Nun muss die Vereinsführung entscheiden, ob Kwasniok im Amt bleibt oder ein neuer Trainer die Mannschaft übernehmen soll. Ziel ist es, die Leistungen zu stabilisieren und einen Abstiegskampf zu vermeiden. Bislang bleibt die Situation jedoch ungeklärt, während im Hintergrund weiter verhandelt wird.






