22 March 2026, 16:29

Grenzüberschreitende Rettungskräfte üben Massenunfall in Gangelt mit Gefahrgut-Lkw und Bus

Zwei Personen in orangen Schutzanzögen stehen nebeneinander vor einem Lastwagen, mit einer Wand und Türen im Hintergrund.

Grenzüberschreitende Rettungskräfte üben Massenunfall in Gangelt mit Gefahrgut-Lkw und Bus

Großübung in Gangelt: Grenzüberschreitende Rettungskräfte proben Massenunfall

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Am Samstag fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine großangelegte Notfallübung statt. Rettungsteams aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien übten gemeinsam die Bewältigung eines simulierten Massenunfalls mit zahlreichen Verletzten. Die Übung diente der Erprobung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Rahmen des Katastrophenschutzsystems EMRIC.

Das Szenario sah einen Unfall mit einem Gefahrgut-Lkw, einem Reisebus und mehreren Pkw auf der Kreisstraße 13 vor. Dutzende Verletzte wurden für die Übung angenommen. Über 30 Einsatzkräfte aus der Euregio nahmen teil, darunter niederländische Einheiten aus Südlimburg – Feuerwehrleute, Rettungsteams und die Werkfeuerwehr des Chemieparks Chemelot.

Spezialisierte niederländische Kräfte in Schutzkleidung sicherten das auslaufende Gefahrgut. Drohnen wurden eingesetzt, um das Gelände aus der Luft zu erkunden. Trotz unterschiedlicher nationaler Gesetze und Notfallsysteme bewerteten die Organisatoren die Übung im Nachhinein als Erfolg.

Die für die Übung gesperrte Straße wurde am späten Samstagabend wieder freigegeben.

Die Übung bestätigte, dass grenzüberschreitende Teams in einer Krise effektiv zusammenarbeiten können. Die Rettungskräfte aus drei Ländern koordinierten ihren Einsatz im Rahmen von EMRIC. Nach Abschluss der Übung wurde die Kreisstraße 13 wieder für den normalen Verkehr freigegeben.

Quelle