NRW kämpft mit neuem Programm gegen Fachkräftemangel in Kitas
Nordrhein-Westfalen startet neues Förderprogramm gegen Fachkräftemangel in Kitas
Mit einer neuen Initiative will Nordrhein-Westfalen dem Personalmangel in Kindertageseinrichtungen entgegenwirken. Das Programm unterstützt Quereinsteiger, indem es die Kosten für eine teilzeitliche Ausbildung in der frühkindlichen Bildung übernimmt. Eine der ersten Bewerberinnen, Heidi Borda, absolvierte kürzlich einen Probearbeitstag in der AWO-Kita Sonnenblume in Alfter.
Das Pilotprojekt zielt darauf ab, mehr qualifizierte Fachkräfte – insbesondere mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen – für die Kinderbetreuung zu gewinnen. Das Land übernimmt die vollständige Finanzierung der Ausbildung und erleichtert so den Berufswechsel. Bereits jetzt gehen Bewerbungen in Einrichtungen wie der Kita Sonnenblume in Alfter ein.
Heidi Borda, eine Biologieprofessorin aus Peru, gehört zu den ersten Interessenten. Nach einem Schnuppertag in der Kita zeigte sie großes Interesse, Teil des Teams zu werden. Ihre Leidenschaft für die Natur passt gut zum pädagogischen Ansatz der Einrichtung. Sandra Lütz, die Leiterin der Sonnenblume, sieht in Bordas wissenschaftlichem Werdegang eine wertvolle Bereicherung für das Team.
Das Programm ist zunächst in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis verfügbar. Die Lokalzeit aus Bonn wird in einer Sendung am 17. November 2025 um 19:30 Uhr über die Initiative berichten.
Durch die Förderung entfallen finanzielle Hürden für Quereinsteiger in die frühkindliche Bildung. Kitas wie die Sonnenblume profitieren von einem breiteren Spektrum an qualifizierten Mitarbeitenden. Die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter Heidi Borda – könnten bald ihre Ausbildung beginnen und so dazu beitragen, den Fachkräftemangel in der regionalen Kinderbetreuung zu lindern.






