Star-Wars-Lesetag: Kinder bauen Droiden und lernen Programmieren in der Bibliothek
Gaby WernerStar-Wars-Lesetag: Kinder bauen Droiden und lernen Programmieren in der Bibliothek
Die Familienbibliothek Turmchen in Deutschland veranstaltete kürzlich ihren jährlichen Star-Wars-Lesetag – und verwandelte den Raum in eine Droiden-Werkstatt für junge Fans. Das seit 2019 stattfindende Event verbindet Vorlesen mit praktischen Aktivitäten, um Kinder spielerisch ans Lesen und an Technik heranzuführen – inspiriert vom Star-Wars-Universum.
Sechzehn Kinder zwischen sechs und elf Jahren nahmen in diesem Jahr teil, begleitet von den Bibliotheksmitarbeiterinnen Sabrina Leschny und Jennifer Melhorn. Im Mittelpunkt standen die Abenteuer von R2-D2 und C-3PO, die mit interaktivem Lernen verknüpft wurden.
Die jungen Teilnehmer lösten Star-Wars-Rätsel, probierten mit Bee-Bots erste Programmierversuche aus und entdeckten, wie Binärcode funktioniert. Zudem gestalteten sie mit Farben und Glitzer ihre eigenen galaktischen Welten. Am Ende des Tages erhielt jedes Kind ein Zertifikat, das es als ausgebildete Droidenbauerin oder ausgebildeten Droidenbauer auswies.
Der Star-Wars-Lesetag wurde 2013 erstmals in Deutschland ins Leben gerufen, um mit kreativen Aktivitäten rund um die Saga die Lesemotivation zu fördern. Seit 2019 ist die Turmchen-Bibliothek dabei eine feste Größe – wie viele weitere Standorte bundesweit mitmachen, bleibt jedoch unklar.
Das Event bot den Kindern einen spielerischen Einstieg in Programmieren, Problemlösen und Geschichten erzählen – alles eingebettet in die Star-Wars-Welt. Mit ihren Urkunden in der Hand verließen die Nachwuchs-Droidenbauer die Bibliothek: als stolze Absolventen eines Tages voller Lernen und Spaß.






