Tim Mälzer und sein kurioses Verhältnis zur Digitalisierung: Vom Handy-Muffel zum Social-Media-Fan
Joseph HölzenbecherTim Mälzer und sein kurioses Verhältnis zur Digitalisierung: Vom Handy-Muffel zum Social-Media-Fan
Tim Mälzer ist seit langem ein bekanntes Gesicht im deutschen Fernsehen und unterhält die Zuschauer auf VOX mit seinen Kochsendungen. Der Starkoch, der für seinen unkomplizierten Stil bekannt ist, sorgte jedoch auch mit seinem offen zugegebenen mangelnden Digitalwissen für Schlagzeilen. Trotzdem hat er seit 2020 seine Online-Präsenz schrittweise ausgebaut – über soziale Medien und digitale Kooperationen.
2020 gestand Mälzer öffentlich, noch nie eine E-Mail verschickt zu haben und sein Smartphone lediglich zum Telefonieren zu nutzen. Zudem verriet er, keine Emojis zu verwenden und lieber von Hand zu schreiben. Seine Aussagen lösten gemischte Reaktionen aus: Einige Zuschauer lobten seine Ehrlichkeit, andere hinterfragten seine Zurückhaltung gegenüber moderner Technik.
Seine begrenzten Digitalkenntnisse wurden kürzlich in einem TV-Auftritt erneut deutlich. Mälzer trat gegen eine 85-jährige Frau an, die in zwei Minuten 910 Anschläge schaffte – und offenbarten damit seine eigenen langsamen Tippfähigkeiten. Dennoch zeigt er kleine Fortschritte, etwa beim Versenden von WhatsApp-Sprachnachrichten.
Seit 2020 hat Mälzer seine digitale Spur durch Aktivitäten in sozialen Medien und Online-Kochinhalte erweitert. Zwar hat er nicht öffentlich über gezielte Schulungen in Digitalkompetenzen gesprochen, doch sein gestiegenes Engagement deutet auf eine schrittweise Öffnung gegenüber modernen Kommunikationsformen hin.
Mälzers Umgang mit Technik bleibt ein Gesprächsthema unter seinen Fans. Auch wenn ihm grundlegende digitale Aufgaben nach wie vor schwerfallen, signalisiert sein wachsendes Online-Engagement eine gewisse Anpassungsbereitschaft. Vorerst gehören handschriftliche Notizen und Sprachnachrichten jedoch weiter zu seinem markanten öffentlichen Auftreten.