Frankfurt kämpft mit Aktionen gegen die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern

Gaby Werner
Gaby Werner
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Ein Plakat für die Feier des Women's Equality Day von Team Redstone, das eine Frau mit einer 'Women's Equality'-Fahne zeigt, mit Logo und weiteren Details unten.Gaby Werner

Frankfurt kämpft mit Aktionen gegen die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern

Frankfurt begeht am 27. Februar den Equal Pay Day, um auf die anhaltende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aufmerksam zu machen. Die Gleichstellungsstelle der Stadt hat eine einwöchige Kampagne organisiert, die unter anderem eine Flaggenaktion am Rathaus vom 23. Februar bis zum 2. März umfasst. Die Veranstalter wollen damit auf die fortbestehenden Lohnunterschiede hinweisen und sich für fairere Arbeitsbedingungen einsetzen.

In den vergangenen fünf Jahren konnte Frankfurt die geschlechtsspezifische Lohnlücke von 18 auf 15 Prozent verringern. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt Nordrhein-Westfalens von 17 Prozent und schneidet im Vergleich zu größeren Städten wie Köln (16 Prozent) und Düsseldorf (16,5 Prozent) günstiger ab, wie aus Landesstatistiken hervorgeht. Trotz der Fortschritte bleiben Herausforderungen – insbesondere in den Beschäftigungsstrukturen.

In der Stadt Frankfurt sind 62,5 Prozent der Menschen in prekärer Beschäftigung – also in niedrig bezahlten oder unregelmäßigen Jobs – Frauen. Im gesamten Kreis sind sie mit 81 Prozent in allen Teilzeitstellen überrepräsentiert. Auch regional zeigt sich ein ähnliches Bild: In Ostwestfalen-Lippe arbeiten 54 Prozent der Frauen in Teilzeit.

Das Motto der Kampagne, "Equal Pay Every Day", unterstreicht, dass Lohnungleichheit kein Thema für einen einzigen Tag ist, sondern eine dauerhafte Problematik. Frankfurts Engagement geht über reine Aufklärung hinaus: Die Stadt fördert gezielt die berufliche Entwicklung von Frauen und deren Vertretung in Führungspositionen. Ziel ist es, Karrierechancen zu verbessern und strukturelle Lohnunterschiede abzubauen.

Interessierte können sich auf der Website der Gleichstellungsstelle unter www.gleichstellung.unsere-website näher informieren.

Die Veranstaltungen zum Equal Pay Day in Frankfurt laufen bis zum 2. März. Die Flaggen am Rathaus wehen als sichtbares Zeichen für die bestehende Lohnlücke. Langfristig will die Stadt die Einkommensunterschiede durch bessere Karriereförderung und gerechtere Arbeitsbedingungen weiter verringern. Zudem wird gleiche Bezahlung mit dem übergeordneten Ziel verknüpft, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen.

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