HSNR und Zonta Clubs kämpfen mit zwei Veranstaltungen gegen digitale Gewalt an Frauen

Meinolf Barkholz
Meinolf Barkholz
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Eine Gruppe von Frauen, die vor einer grünen Wand mit einem Fenster auf der linken Seite stehen und an einem Internationalen Frauentag teilnehmen.Meinolf Barkholz

HSNR und Zonta Clubs kämpfen mit zwei Veranstaltungen gegen digitale Gewalt an Frauen

Die Hochschule Niederrhein (HSNR) veranstaltet zwei öffentliche Veranstaltungen zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt. Die Programme, die in Zusammenarbeit mit den Zonta Clubs Krefeld und Zonta Club Krefeld am Rhein organisiert werden, finden am 25. und 26. November statt. Beide sind Teil der UN-Women-Kampagne Orange Days, die weltweit ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen fordert.

Die erste Veranstaltung unter dem Titel "Von Dickpics zu Deepfakes: Digitale Gewalt gegen Frauen erkennen, benennen und bekämpfen" findet am 25. November statt – dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Kathi Heffe von HateAid wird über aktuelle Entwicklungen und rechtliche Maßnahmen gegen digitale Gewalt sprechen. Die Teilnahme ist kostenlos und steht Betroffenen, Aktivist:innen und der Öffentlichkeit offen, sowohl vor Ort als auch online.

Am darauffolgenden Tag, dem 26. November, startet im Future Work Lab in Krefeld eine zweite Veranstaltung. Bei dieser gemeinsamen Auftaktveranstaltung werden ausgewählte Stücke aus "Play for Today" gezeigt, begleitet von einer interaktiven Podiumsdiskussion. Vertreter:innen zentraler Krefelder Institutionen bringen künstlerische und fachliche Perspektiven ein.

Bereits in diesem Jahr sprach Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerin von HateAid, bei einer ähnlichen Veranstaltung in Dortmund über digitale Gewalt und die Auswirkungen antifeministischer Haltungen. Ronja Heukelbach vom Wuppertaler "Spotlight"-Projekt stellte zudem praktische Strategien gegen Online-Angriffe vor.

Die beiden Krefelder Veranstaltungen zielen darauf ab, das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Gewalt zu schärfen und zu konkreten Handlungen zu motivieren. Sie sind Teil der übergeordneten UN-Women-Kampagne Orange Days. Durch kostenlosen Eintritt und hybride Teilnahmeoptionen wird eine breite Beteiligung aller Interessierten ermöglicht.

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