Europas teure Verteidigungslücke: 550 Milliarden Dollar – und kaum Wirkung gegen die USA
Europas teure Verteidigungslücke: 550 Milliarden Dollar – und kaum Wirkung gegen die USA
Europa gibt zwar enorme Summen für Verteidigung aus, erhält dafür aber im Vergleich zu den USA deutlich weniger Gegenwert. Trotz eines jährlichen Budgets von 550 Milliarden Dollar – fast 60 Prozent der amerikanischen Ausgaben – bleiben die militärischen Fähigkeiten des Kontinents zersplittert und ineffizient. Beamte und Ökonomen drängen nun auf dringende Reformen, um diese Lücke zu schließen.
Der europäische Rüstungssektor leidet unter tiefer Zersplitterung. Während die USA nur ein Hauptkampfpanzer-System (den M1 Abrams) und drei Torpedotypen betreiben, unterhält Europa 14 verschiedene Panzermodelle und 24 Torpedovarianten. Ähnliche Ineffizienz zeigt sich beim U-Boot-Bau: Die USA kommen mit vier Klassen aus, Europa hingegen verwaltet 16.
Selbst Bemühungen zur Steigerung der Produktion blieben hinter den Erwartungen zurück. Die Herstellung des Flugabwehrsystems Iris TLM wurde zwar verdoppelt – doch die jährliche Ausbringung stieg lediglich von drei auf sechs Feuereinheiten. Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und Wirtschaftsministerin Katharina Reiche aufgefordert, diese Ineffizienzen durch bessere Zusammenarbeit zu beheben.
Nordrhein-Westfalen geht eigene Wege, um den Sektor zu stärken. Das Land will bis 2029 zum führenden deutschen Rüstungsstandort werden und fördert eine neue Cluster-Initiative mit 2,5 Millionen Euro aus Landesmitteln. Unterdessen plädiert Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, für einen einheitlichen europäischen Rüstungsmarkt, um die Produktion zu straffen und Verschwendung zu reduzieren.
Europas Ausgaben – 150 Milliarden Dollar mehr als das chinesische Verteidigungsetat – schlagen sich nicht in entsprechendem militärischem Gewicht nieder. Experten warnen, dass der Kontinent ohne Konsolidierung weiterhin hinter den USA zurückbleiben wird, was die operative Effektivität betrifft.
Der Reformdruck wächst, während Europas Verteidigungsausgaben für 2025 auf 550 Milliarden Dollar steigen. Doch ohne eine Überwindung der Zersplitterung wird die Kluft zu den USA bestehen bleiben. Die Verantwortlichen stehen nun vor der Aufgabe, die Produktion zu vereinheitlichen, überflüssige Systeme abzubauen und aus den Mitteln echte Fähigkeiten zu machen.
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